Situation analysieren

Erster Arbeitsschritt ist eine Bestandsaufnahme der kommunalen Liegenschaften – Grunddaten wie Objektdaten und Vertragsdaten sowie Verbrauchsdaten und Kosten von Heizung, Strom und Wasser. Danach können die Daten aufbereitet und bewertet werden - u.a. durch Witterungsbereinigung, Kennwerte, Benchmarking. Die Ergebnisse fasst man in einem Energiebericht zusammen, welcher als Monitoringinstrument dient, aber auch als öffentlichkeitswirksames Mittel einsetzbar ist (z.B. Erfolge an Bürger kommunizieren).

Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Typische Inhalte eines Energieberichts

•    Der Bericht enthält einen ersten Überblick über die verschiedenen Handlungsfelder:

  • Öffentliche Gebäude
  • Effiziente Stromnutzung
  • Effiziente Energiesysteme
  • Energieeffizienz in der Mobilität

•    Der  IST-Zustand  wird dargestellt.  Vorzugsweise sollte ein Zeitraum von 2-3 Jahren abdeckt werden.
•    Wichtigste Ergebnisse der Analyse sind der Kennwertevergleich und die Abschätzung von Verbesserungspotenzialen.

Eine erste Einschätzung des energetischen Zustands eines Gebäudes liefert der Kennwertevergleich von Strom- und Heizenergieverbräuchen. Zudem liefert er erste Hinweise, welche Gebäude vorrangig detaillierter betrachtet werden sollten.

Quelle: Auszug Tabelle 3: Kennwertevergleich, Energie- und Klimaschutzprogramm 2017-2019 der VG Jockgrim

Gründe und Vorteile für die Erstellung eines Energieberichtes

  • Der IST-Zustand wird kontrolliert.
  • Das Erreichte wird dargestellt.
  • Inhalte unterstützen  zur Gestaltung der Planung.
  • Fakten helfen zur Vorbereitung von Entscheidungen.
  • Ergebnisse können  nach außen transportiert werden.

Nächster Schritt: Opens internal link in current windowZiele setzen