Mobilitätswende

25 Prozent der CO2-Emissionen in Rheinland-Pfalz entstehen im Verkehr. Auf Bundesebene sind es rund 21 Prozent. Seit 1990 haben sich die Emissionen in diesem Sektor nicht verringert. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, aber auch um saubere Luft in den Innenstädten zu ermöglichen, muss eine Trendwende in unserer Mobilität eingeleitet werden: Mehr Fuß- und Radverkehr und eine größere Nutzung von Bus und Bahn sind das Rückgrat dieser Mobilitätswende. Ganz ohne Auto wird es aber nicht gehen - gerade in Rheinland-Pfalz, einem ländlich geprägten Flächenland.

Die Bedeutung von alternativen Antrieben

Deshalb ist die Weiterentwicklung und die zunehmende Verbreitung von alternativen Antrieben im motorisierten Verkehr wichtig. Vor allem batterieelektrische Pkw sind bereits heute im Alltag problemlos einsetzbar: Es gibt eine immer größere Auswahl an Modellen, immer mehr Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum, und eine attraktive staatliche Förderung. Entgegen einiger Vorurteile sind E-Autos auch heute schon ökologischer als Fahrzeuge mit Vebrennungsmotoren. Mittel- bis langfristig werden auch der Antrieb mit Wasserstoff (über eine Brennstoffzelle), sowie die Nutzung von Bio- und synthetischen Kraftstoffen, ihren Platz im Mobilitätsmix finden.

Die Hinwendung zu alternativen Antriebsarten ist ein wichtiger Stützpfeiler der Energiewende: Die Nachfrage nach 'grünem' Strom für den Betrieb von E-Autos und die mittelfristig eingeplante Nutzung von E-Fahrzeugen als Energiespeicher beschleunigt den Ausbau der erneuerbaren Energien und macht uns zunehmend unabhängiger von teuren Energieimporten aus dem Ausland.

Angebote der Energieagentur Rheinland-Pfalz

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz berät mit ihrem Projekt "Lotsenstelle für alternative Antriebe"  Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Umstellung auf alternative Antriebe. Im Energieatlas Rheinland-Pfalz erhalten Sie einen Überblick über die Entwicklung von Zulassungszahlen und von öffentlichen Ladesäulen im Bundesland.