EFRE-Förderung für energetisches Sanieren geplant

Bild: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Voraussichtlich für die erste Jahreshälfte 2023 sieht das rheinland-pfälzische Umweltministerium (MKUEM) einen Fördercall vor, auf den sich Kommunen mit Vorhaben zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden bewerben können. Im Fokus der Fördermaßnahme steht die umfassende energetische Modernisierung von kommunalen Bestandsgebäuden, beispielsweise von Schulen, Kitas und (Sport)Hallen. Antragsberechtigt werden Kommunen in Rheinland-Pfalz sein, wobei der Schwerpunkt der Maßnahme auf der Region Trier liegt.

Schwerpunkt: Klimafreundlichkeit und Klimaresilienz

Die Fördermaßnahme wird Teil der neuen EFRE-Förderperiode 2021-2027, deren Schlagkraft durch die Kombination mit dem Kommunalen Klimaschutzpakt künftig weiter erhöht werden soll.

Im Fokus stehen Klimafreundlichkeit und Klimaresilienz. Es ist ein zweistufiges Verfahren geplant. Die Projektvorauswahl wird auf Basis der eingereichten Projektskizzen an Hand von EU- und EFRE-Vorgaben sowie fachtechnischen Kriterien erfolgen. Beispiele für Projektvorauswahlkriterien können ein möglichst hohes energetisches Sanierungsniveau, ein überzeugendes Kosten-Nutzen-Verhältnis, hohe Energie- und Treibhausgaseinsparungen sowie eine hohe Anzahl an sanierten Quadratmetern sein.
Die überzeugendsten Projektskizzen werden zur formalen Förderantragstellung aufgefordert. Die Bewilligung erster Fördervorhaben und erste Mittelabrufe sind für 2023 vorgesehen.


Die Initiierung des Fördercalls steht aktuell noch unter Vorbehalt der Zustimmung zur neuen EFRE-Energieförderrichtlinie sowie der Verfügbarkeit von EFRE- und Kofinanzierungsmitteln. Sobald der Fördercall offiziell bestätigt werden kann oder neue Informationen bereitstehen, werden diese auf den Energieförderseiten des Umweltministeriums veröffentlicht.

Weitere Informationen zu EU-Fördermitteln bietet die Energieagentur auf ihrer Fördermittelseite.