GReENEFF

Ökoquartiere und energieeffizienter sozialer Wohnungsbau in der Großregion


Ziel des INTERREG-Projektes GReENEFF ist es, Wissen im Bereich Ökoquartiere und energieeffizienter sozialer Wohnungsbau zu bündeln und zu verbreiten. Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Beteiligungsmodells werden Modellvorhaben gefördert. GReENEFF steht für „Grenzüberschreitendes Netzwerk zur Förderung innovativer Projekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und der Energieeffizienz in der Großregion“.

Grenzüberschreitender Kriterienkatalog und finanzielle Unterstützung für Modellvorhaben

In der ersten Projektphase wurde ein grenzüberschreitender Kriterienkatalog erarbeitet, der sowohl Kriterien zur Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien, als auch weitere Nachhaltigkeitskriterien umfasst. Der Kriterienkatalog bildet die inhaltliche Basis für ein Beteiligungsmodell, in das in der zweiten Phase förderwürdige Modellvorhaben eingebunden werden. Die Modellprojektträger können von finanzieller Unterstützung aus INTERREG-Mitteln profitieren. Die Umsetzung der Investitionsvorhaben in der zweiten Projektphase wird durch das Projekt GReENEFF fachlich begleitet.

Grenzüberschreitender fachlicher Austausch mit Handlungsleitfaden als Ergebnis

Der grenzüberschreitend erarbeitete Kriterienkatalog wird Bestandteil eines großregionalen Handlungsleitfadens sein, um Erkenntnisse und Erfahrungen auf andere Teile des Kooperationsgebietes zu übertragen. Das Projekt wird begleitet durch den fachlichen Austausch und die Vernetzung von Akteuren im Bereich energieeffiziente Öko-Quartiere und nachhaltiger sozialer Wohnungsbau. Die Veröffentlichung des Handlungsleitfadens ist in der Vorbereitung.

Das Projekt GReENEFF erstreckt sich auf das gesamte Programmgebiet der INTERREG V A Großregion und wird gemeinsam mit Projektpartnern aus dem Saarland, Luxembourg, Wallonien und Lothringen bearbeitet. Das Projekt soll bis Juni 2021 umgesetzt werden. Die Projektbeteiligung der Energieagentur Rheinland-Pfalz wird durch das Programm INTERREG V A Großregion und das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz kofinanziert.