Mobilitätswende

Etwa 34 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen in Rheinland-Pfalz entstehen im Verkehr. Seit 1990 haben sich die Emissionen in diesem Sektor nicht verringert. Dies ist sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zu beobachten. Gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz muss der Treibhausgasausstoß im Verkehrssektor bundesweit bis 2030 um etwa 48 Prozent im Vergleich zu 1990 zurückgehen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, aber auch um saubere Luft in den Innenstädten zu ermöglichen, muss eine Trendwende in unserer Mobilität eingeleitet werden: Mehr Fuß- und Radverkehr und eine größere Nutzung von Bus und Bahn sind das Rückgrat dieser Mobilitätswende. Carsharing-Angebote und Bürgerbusse sind eine gute Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr. Sie tragen wesentlich zur Verringerung des Individualverkehrs bei. Kommunen haben bei diesen Themen einen großen Gestaltungs- und Wirkungsspielraum.

 

 

Umweltverbund plus alternative Antriebe: Mobilität der Zukunft

Ganz ohne Auto wird es aber auch nicht gehen - gerade in Rheinland-Pfalz, einem ländlich geprägten Flächenland. Daher ist die Weiterentwicklung und die zunehmende Verbreitung von alternativen Antrieben im motorisierten Verkehr wichtig. Vor allem batterieelektrische Pkw sind bereits heute im Alltag problemlos einsetzbar. Entgegen einiger immer wieder verbreiteten Meldungen sind E-Autos auch heute schon ökologischer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, oft auch schon wirtschaftlicher. Mittel- bis langfristig werden auch der Antrieb mit Wasserstoff (über eine Brennstoffzelle), sowie die Nutzung von Bio- und synthetischen Kraftstoffen, ihren Platz im Mobilitätsmix finden.

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