Beitrag der Energieagentur Rheinland-Pfalz

Untersuchung nutzerseitiger Hemmnisse

Im Rahmen von Designetz übernimmt die Energieagentur insbesondere Aufgaben zur Untersuchung von nutzerseitigen Hemmnissen und Anreizen bei der Umsetzung von Flexibilitäten in einem intelligenten Energiesystem sowie zur Herleitung von Handlungsempfehlungen zur Einbindung von Nutzerbelangen, u.a. in der Geschäftsmodellentwicklung.

In Demonstrationsprojekten soll diesbezüglich ein intensiver Dialog mit ausgewählten Nutzern, z.B. Endkunden/ Haushalte, Kommunen oder Unternehmen, geführt werden.

Fallweise werden Akteursgruppen in die Diskussion einbezogen, die für eine praktische Nutzung der Flexibilitäten zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssten (z.B. Messstellenbetreiber, Technologieanbieter). Aus diesen Diskussionen resultierende Vorschläge für Lösungen sollen beispielhaft umgesetzt und evaluiert werden. Insbesondere werden dabei die folgenden Ziele verfolgt:

  • Untersuchung der Einflussfaktoren auf die Bewertung und Akzeptanz von Flexibilitätsoptionen durch verschiedene Nutzergruppen.
  • Untersuchung möglicher Maßnahmen zum Abbau von Hemmnissen entlang der untersuchten Einflussfaktoren.
  • Besondere Berücksichtigung von Partizipationsmöglichkeiten der verschiedenen Nutzergruppen.
  • Bewertung der Maßnahmen und Partizipationsmöglichkeiten durch die Akteure im Hinblick auf die Nutzung von Flexibilitätsoptionen und Zusammenfassung zu übergreifenden Handlungsempfehlungen.
  • Exemplarische Umsetzung von Handlungsempfehlungen in der Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung im Rahmen von Demonstratoren und deren Evaluierung
  • Ableitung von nutzerfreundlichen Geschäftsmodellen und Hinweise für die zukünftige Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung.
  • Bewertung der regulatorischen Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund verschiedener Akteursgruppen und Ableitung von Handlungsbedarfen.

Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für Nutzergruppen

Um diese Ziele zu erreichen, werden die Nutzergruppen der Flexibilitätsoptionen intensiv über Fokusgruppen, Diskussionen und repräsentative Befragungen eingebunden und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz ist dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH, dem StoREgio e.V., der Transferstelle Bingen (TSB), der EnergieAgentur.NRW GmbH und innogy SE.

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