13.02.2014

Regionalbüro Westpfalz nimmt Arbeit auf

Das Regionalbüro Westpfalz der Energieagentur Rheinland-Pfalz ist am 12. Februar 2014 am Standort Kaiserslautern eröffnet worden. Unter den zahlreichen Eröffnungsgästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Verbänden bestand Konsens: das gesamtgesellschaftliche Projekt Energiewende ist unumstritten alternativlos.

Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke sowie Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt, Bürgermeisterin der Stadt Kaiserslautern, bezeichneten die Regionalisierung als wichtigen Schritt zur aktiven, fachkundigen Unterstützung und Vernetzung der Akteure vor Ort. Gastredner Prof. Dr. Domhardt von der Technischen Universität Kaiserslautern stellte die Chancen der Energiewende für ländliche Räume dar. Er betonte, dass die individuellen Unterstützungsleistungen des Regionalbüros langfristig angelegt seien müssen.

Die drei Regionalreferenten Hannah-Sophie Stabel, Mathias Orth-Heinz und Jan Maurice Bödeker stellten sich anschließend den Gästen vor und gaben einen Ausblick über geplante Aktivitäten des Regionalbüros. „Wir wollen die Energiewende in der Region Westpfalz weiter ankurbeln. Dabei möchten wir mit ‚offenen Ohren und Augen‘ den regionalen Bedürfnissen Rechnung tragen und gemeinsam mit den Akteuren und Entscheidern vor Ort zukunftsfähige Projekte anstoßen. Offenheit für einen breiten Themen- und Akteurskreis gehört unserem Verständnis nach unbedingt dazu“, waren sich die drei Regionalreferenten einig.

Darüber hinaus präsentierten zahlreiche Landkreise ihre Aktivitäten im Bereich Energiewende und Klimaschutz. Landtagsabgeordnete Ruth Leppla sagte:  „Die öffentliche Diskussion um das Thema Energie wird sehr intensiv geführt. Zwar besteht landauf, landab ein Konsens, unsere Energieversorgung zukunftssicher machen zu wollen, jedoch wird die Komplexität der Energiewende in Debatten häufig verkürzt.  Aus diesem Grund bedarf es eines unabhängigen, fachlich versierten Akteurs, der nah dran ist an lokalen Entscheidungen. Dieser sollte zudem neutral informieren, Diskussionen moderieren und Impulse setzen. Das Regionalbüro Westpfalz der Energieagentur Rheinland-Pfalz ist meiner Meinung nach eben dieser wichtige Akteur.“

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Über die Regionalreferenten:

Dipl. Geogr. Hannah-Sophie Stabel, sammelte praktische Erfahrung in den Bereichen Regionalmanagementprozessen, Tourismusorganisation und Masterplangestaltung. Diplomarbeit über Windenergie und Wertschöpfung in Kommunen. Seit November 2013 ist sie als Regionalreferentin der Energieagentur Rheinland-Pfalz tätig.

Dipl. Geogr. Jan Maurice Bödeker, war 2006-2007 administrativ-politischer Referent im Sekretariat des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments in Brüssel, anschließend zwei Jahre Referent für Umweltschutzpolitik beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) in Frankfurt/M. , von 2009-2012 wissenschaftlicher Berater am Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) in Heidelberg. 2013 war er Klimaschutzmanager und Leiter des Projekts „Masterplan 100% Klimaschutz“ in Enkenbach-Alsenborn und ist seit Januar 2014 als Regionalreferent für die Energieagentur Rheinland-Pfalz tätig.

Dipl.-Ing. Mathias Orth-Heinz studierte an der TU Berlin. Der Stadt- und Regionalplaner hat interkommunale Kooperationen im Kontext des demografischen Wandels und der Daseinsvorsorge-Sicherung im ländlichen Brandenburg entwickelt und beraten (2005-09, 2013), und war Koordinator zweier großer interdisziplinärer Stadtforschungsverbünde der TUB (2008-13). Daneben hat er ein Projekt zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung im Umfeld des Großflughafens BER mitentwickelt. Seit Januar 2014 ist er Regionalreferent bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz.