30.11.2015

Ja, ist’s denn scho‘ wieder CO-Zwei-Nachten: Wenn „Mutter Natur“ zu uns spricht und der Weihnachtsmann im Schlamm stecken bleibt, dann schenkt man lieber „Zeit statt Zeugs“

Wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf mitteilt, wird das Jahr 2015 das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Die Durchschnittstemperatur werde wohl erstmals ein Grad höher als im vorindustriellen Zeitalter Ende des 19. Jahrhunderts liegen, so die Wetterexperten. Dies bestätigt vielen Forschern, dass der von der Menschheit ausgelöste Klimawandel ungebremst voranschreitet. Zur Pressemitteilung der WMO geht es hier.

Bis 2050 werden die Jahresdurchschnittstemperaturen und extreme Niederschlagsereignisse zunehmen, wodurch folglich das Schadenspotenzial des Klimawandels für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft steigt. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte Vulnerabilitätsanalyse -  einer umfassenden und deutschlandweiten Studie zur Verwundbarkeit gegenüber dem Klimawandel. Zur gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums, Umweltbundesamtes und des Deutschen Wetterdienstes geht es hier.

Zum Auftakt des Weltklimagipfels in Paris haben die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Eveline Lemke und Umweltministerin Ulrike Höfken auf die Bedeutung ehrgeiziger Klimaziele für die Welt und für Rheinland-Pfalz hingewiesen. Denn: Die Folgen eines solchen Klimawandels werden sich künftig auch in Rheinland-Pfalz verstärkt bemerkbar machen. Rheinland-Pfalz leiste seinen Beitrag zur Erreichung des Zwei-Grad-Zieles mit dem jüngst vorgelegten Klimaschutzkonzept, so die Ministerinnen. Zur Pressemeldung geht es hier.

Die weltweiten Klimaänderungen sollten der Menschheit Anlass geben, sich über die Auswirkungen ihres Tuns Gedanken zu machen, findet „Mutter Natur“. In einem Kurz-Film verrät sie wieso. Zum Film geht es hier.

Der Klimawandel macht es jetzt auch schon dem Weihnachtsmann immer schwerer. Ob Geschenke aufgrund der globalen Auswirkungen des Klimawandels überhaupt noch bei uns daheim ankommen werden? Die Antwort auf diese Frage erfährt man im Kurz-Film „Karren im Dreck“.

Das dritte Paar Socken, das fünfte Buch, das zweite Parfüm. Standardgeschenke sind nicht nur überflüssig, weil  diese größtenteils weniger genutzt werden und in der „Ecke landen“. Jedes dieser Geschenke besitzt einen eigenen CO2-Rucksack, der unter anderem durch  die Produktion und den Transport des Produktes entsteht. Diese CO2-Rucksäcke mögen zugegebenermaßen klein sein. Jedoch: In der Summe aller weihnachtlichen Gabentische kommt da schon Einiges an CO2 zusammen. Alternative Ideen zu Standardgeschenken, die zudem keine Treibhausgasemissionen verursachen, finden Sie bei „Zeit statt Zeugs“. Zum dazugehörigen Film-Trailer „Merry Nix-Mas“ geht es hier.

Wir wünschen allen ein frohes, besinnliches ­und eventuell sogar klimafreundlicheres Fest.