25.11.2014

Heizungspumpe und hydraulischer Abgleich: ein starkes Paar für mehr Effizienz

Quelle: co2online gGmbH

Wussten Sie, dass in Deutschland im Jahr 2013 30% der Ölheizungen und 18% der gasbetriebenen Heizungen älter als 22 Jahre waren?

Wussten Sie, dass mehr drei Viertel der gesamten Energie für Wohnzwecke in westpfälzischen Privathaushalten für die Raumwärme und das Erwärmen von Brauchwasser verwendet wird?

Im Donnersbergkreis, in den Landkreisen Kaiserslautern, Kusel und Südwestpfalz sowie den Städten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken wenden die privaten Haushalte in etwa 79 % der für das Wohnen insgesamt verbrauchten Energie für das Heizen auf. Der Stromverbrauch für Wohnzwecke spielt demgegenüber nur eine kleine Rolle (21%).

Die Optimierung von Heizungsanlagen nimmt daher eine Schlüsselrolle in puncto Energieeffizienz in Privathaushalten ein. Seit einiger Zeit machen sich deswegen einige Kommunen in der Westpfalz engagiert auf den Weg, Effizienz-Potenziale im Bereich Raumwärme und Heizungssysteme zu heben - wir berichteten. Nähere Informationen zu Aktionsprogrammen und Förderrichtlinien der Kommunen finden Sie hier.

Die Aktionsprogramme und Förderrichtlinien widmen sich vorrangig dem Austausch ineffizienter Heizungspumpen und der Durchführung des hydraulischen Abgleichs.

Beim Tausch einer alten Heizungspumpe gegen eine Höchsteffizienzpumpe kann der Stromverbrauch um ein Zehntel reduziert werden -  das macht 80 bis 130 Euro im Jahr aus, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Eine optimierte Heizunganlage benötigt neben einer effizienten Pumpe noch zusätzlich gut eingestellte Mitspieler. Dabei hilft der sogenannte hydraulische Abgleich, womit eine Feinabstimmung zwischen Rohrnetz, Thermostatventilen, zentraler Regelung und Umwälzpumpe gemeint ist.

Wie der hydraulische Abgleich funktioniert und wie hierdurch gespart werden kann, illustriert eine Animation. Hier geht es zur Animation.

 

Interessiert an Ihrem eigenen kommunalen Heizungsoptimierungsprogramm?

Das Regionalbüro Westpfalz der Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen bei der Programmerstellung.

Sie sind eine Kommune und möchten ebenfalls ein Förderprogramm und/oder öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Optimierung der Heizungssysteme aufsetzen?

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Ideen – angepasst auf Ihre lokalen Bedürfnisse – umzusetzen.

Sprechen Sie uns an: Herr Jan Maurice Bödeker steht Ihnen für Fragen zur Verfügung:

ENERGIEAGENTUR RHEINLAND-PFALZ GMBH

c/o Stadtverwaltung Kaiserslautern, Rathaus Nord, 67657 Kaiserslautern

Tel.: 0631-36 52 852

Email: jan.boedeker(at)energieagentur.rlp(dot)de