22.06.2016

Frankreich ist bereits Europameister – bei der Klimaschutz-Europameisterschaft 2016

Europameister ist Frankreich - beim Klimaschutz (Quelle: Oliver Krischer 2016)

 

Sportliche Großereignisse haben Auswirkungen auf das Klima. Im Rahmen einer Opens external link in new windowUmfrage wurden die an der EM teilnehmenden Teams nach Maßnahmen zum Schutz des Klimas gefragt.

Dabei ging es um die Reisetätigkeiten, die Nutzung von erneuerbaren Energien in Trainingsstätten, Verbandsgebäuden und Unterkünften und sonstige Nachhaltigkeits-Maßnahmen, die zum Umwelt-/Klimaschutz ergriffen wurden.

Pro Kategorie wurden maximal zwei Punkte, so bei 100% Versorgung mit Erneuerbaren Energien oder umfassenden Maßnahmen zum Klimaschutz. Einen Punkt gab es bei partiellen oder eher einfachen Maßnahmen, wie z.B. Mülltrennung.

Zuerst die gute Nachricht: alle 24 EM-Teams kompensieren die CO2-Emissionen, die sie durch ihre Reisen zur und während der EM verursachen. 

Der Traum jedes Gastgeberlandes – Frankreich wird zu Hause Europameister. Die „Équipe tricolore“ überzeugt mit 100% Erneuerbaren in den Heimanlagen und Umweltbewusstsein bei Gebäudeausstattung und Nachwuchsförderung. Damit erhält Frankreich als einziges Team die maximalen 10 Punkte.

„La Mannschaft“, das deutsche Team, ist neben der Kompensation ihrer Reisen vor allem durch umfassende Klimaschutzmaßnahmen, welche im Zuge der WM 2006 und der Frauen-WM 2011 umgesetzt wurden, bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit schon ganz gut aufgestellt. Die höhere Nutzung von erneuerbaren Energien ist jedoch noch ausbaufähig.  Schweden und die Schweiz machen es vor.