03.12.2014

Fortschrittsbericht zur Energiewende 2014 der Bundesregierung veröffentlicht: Energiewende schreitet voran – auch in Rheinland-Pfalz

http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=672424.html

Der am 3. Dezember seitens der Bundesregierung vorgestellte Fortschrittsbericht Energiewende stellt fest: „Die Energiewende trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum Deutschlands bei. Sie ist eine der wichtigsten Investitionen im Land. 16,1 Milliarden Euro wurden 2013 für neue Anlagen zur Energieerzeugung eingesetzt. Damit sind rund 370.000 Arbeitsplätze verbunden.
Aber nicht nur auf Bundesebene sind Erfolge zu verzeichnen. Auch Rheinland-Pfalz zeigt, wie die Energiewende sich auf Umsatz und Beschäftigung auswirkt. Klimaschutz- und energiewenderelevante Produkte und Leistungen erzielten im Jahr 2012 über 61 Prozent des Umsatzes der rheinland-pfälzischen Umweltbranche (3,4 Milliarden Euro), so das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz. Details gibt es hier.
Neben den Umsätzen verbesserte sich auch die Beschäftigungssituation in der Umweltwirtschaft. Die Arbeitsleistung der in der Umweltwirtschaft tätigen Personen entsprach gut 18.200 Vollzeitäquivalenten, das waren fast 14 Prozent mehr als im Jahr 2011.
Geht man davon aus, dass 61 Prozent des Umsatzes auf Produkte und Dienstleistungen der Bereiche Klimaschutz und Energiewende entfallen und überträgt dies rechnerisch 1:1 auf Rheinland-Pfalz, so ergibt sich folgendes Bild: Knapp 11.100 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz sind in diesem Segment tätig.
Der Fortschrittsbericht der Bundesregierung widmet sich auch dem Ausbau der erneuerbaren Energien: Im Jahr 2013 ist der Anteil der regenerativen Energien am Stromverbrauch gegenüber 2012 um 1,7 Prozentpunkte auf 25,3 Prozent angestiegen. Die erneuerbaren Energien sind somit erstmals wichtigster Stromerzeuger Deutschlands.
Rheinland-Pfalz übertrifft diesen Wert sogar. Dort lag der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Stromverbrauch bereits im Jahr 2012 bei 33,4 Prozent. Dies bedeutet einen Anstieg von 4,0 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr 2011.
Weitere und detailliertere Informationen zum Status der Energiewende entnehmen Sie bitte dem Fortschrittsbericht zur Energiewende.