12.04.2016

Förderaufruf Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Das Wichtigste in Kürze:

  • Förderquote von bis zu 80% für vorbildhafte innovative Umsetzungsprojekte.
  • Bis zu 90% Förderung für finanzschwache Kommunen möglich.

 

Die Umsetzung von modellhaften investiven Projekten zur Treibhausgasminderung in Kommunen und im kommunalen Umfeld steht im Fokus des Förderaufrufs Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte des Bundesumweltministeriums.

Die geförderten Projekte sollen auf dem Einsatz der besten verfügbaren Techniken und Methoden basieren. Die Projekte können unterschiedliche Handlungsfelder betreffen. Diese sind beispielsweise: 

Abfallentsorgung und Abwasserbehandlung, 

kommunale Liegenschaften und Beschaffung, 

Energie- und Quartiersversorgung, 

Verkehr und Landwirtschaft. 

Die Projekte sollen einen umfassenden Ansatz verfolgen, zum Beispiel hinsichtlich des Primärenergieeinsatzes, der Effizienz und der Nutzungsbereiche Strom, Wärme und Verkehr oder der Einbeziehung unterschiedlicher Akteure beziehungsweise Zielgruppen.

Bis zum 30. Juni 2016 können Kommunen und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung Projektskizzen zum Förderaufruf einreichen. Im Regelfall werden die investiven Maßnahmen mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben beziehungsweise Kosten gefördert.

Finanzschwache Kommunen, die nach jeweiligem Landesrecht z. B. ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen haben und somit nicht über ausreichende Eigenmittel verfügen, können vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit eine höhere Förderquote von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erhalten. 

Die Zuwendung pro Projekt beträgt vorbehaltlich entgegenstehender beihilferechtlicher Vorgaben mindestens 200.000 Euro. Projekte können ab dem vierten Quartal 2016 beginnen. Die Projektdauer beträgt in der Regel bis zu drei Jahren.

Der Initiates file downloadFörderrichtlinie "Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte" sind weitere Details zu entnehmen.

Bei Fragen rund um den Antrag können Sie sich jederzeit gerne an die Mitarbeiter des Regionalbüros Westpfalz telefonisch unter 0631- 365-2852/0631- 365-2853 oder per Email unter Opens window for sending emailwestpfalz(at)energieagentur.rlp(dot)de wenden.

Neben der Einleitung und Begleitung von lokalen Opens external link in new windowKlimaschutz-Prozessen in Kommunen informiert das Regionalbüro Westpfalz der Energieagentur hinsichtlich bestehender Fördermöglichkeiten – mit dem Ziel, Maßnahmen und Projekte vor Ort anzustoßen und umzusetzen.