19.11.2014

Energieverbrauch in deutschen Haushalten erstmals seit 2005 gestiegen

Foto: Destatis

Der temperaturbereinigte Energieverbrauch in Privathaushalten ist im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der Verbrauch damit nach stetigen Rückgängen seit 2005 erstmals wieder signifikant. Der Anstieg war in allen Anwendungsbereichen zu beobachten.

Die meiste Energie wird in den Haushalten fürs Heizen verbraucht: 2013 wurden 70,2 % der gesamten Haushaltsenergie dafür eingesetzt. Der Energieverbrauch für Raumwärme war bis zum Vorjahr seit 2005 stetig gesunken, erhöhte sich 2013 allerdings wieder (+ 4,6 % zum Vorjahr).

Der Verbrauch für Heizenergie lag aber trotz des Anstiegs in diesem Anwendungsbereich immer noch um 6,1 % unter dem Niveau von 2005. Dies ist trotz der Zunahme der Wohnfläche und der Anzahl der Haushalte auf einen reduzierten Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche zurückzuführen.

Der Energieverbrauch für „Kochen, Trocknen, Bügeln, Waschen“ stieg allerdings gegenüber 2005 um 5,5 %.  Bei elektrischen Haushalts- und Kommunikationsgeräten liegt der Verbrauch um 5,2 % höher. „Grund hierfür“, so das Statistische Bundesamt, „ist die steigende Zahl an Geräten, deren erhöhte Funktionalität und erhöhte Nutzung.“

Detaillierte Informationen des Statistischen Bundesamts erhalten Sie hier.