20.11.2014

Energieberatung im Mittelstand ab 2015 stärker gefördert. Auslaufendes Förderprogramm der KfW in bestimmten Fällen noch attraktiv.

Ab 01.01.2015 übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Förderung von Energieberatungen für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU). Dabei steigen sowohl die Förderquote auf 80 Prozent als auch der Zuschusshöchstbetrag auf 8.000 EUR - für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 EUR. Neu ist außerdem, dass die Begleitung der Maßnahmenumsetzung durch den Energieberater und Abwärmenutzungskonzepte förderfähig sind.

Für KMU mit jährlichen Energiekosten von 5.000 bis 10.000 EUR ist die bisherige Förderung „Energieberatung Mittelstand“ (EBM) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) noch interessant, weil sich ein Zuschussbetrag von bis zu 1.280 EUR für eine Initialberatung und bis zu 4.800 EUR für eine anschließende Detailberatung realisieren lässt. Anträge für die EBM-Förderung müssen bis 16.12.2014 bei den Regionalpartnern der KfW (IHK, HWK) vorliegen.

Der Eigenanteil des Unternehmens liegt für die Initialberatung bei 20 Prozent, für die Detailberatung bei 40 Prozent der Beratungskosten. Bei der Antragserstellung unterstützen der Energieberater der Wahl und die Regionalpartner.

Für alle KMU mit jährlichen Energiekosten unter 10.000 EUR beläuft sich der Zuschusshöchstbetrag mit dem neuen BAFA-Instrument ab 01.01.2015 auf 800 EUR.

Anträge für das neue Programm können ab Januar online direkt bei der BAFA gestellt werden. Weitere Informationen und die neue Förderrichtlinie finden Sie auf der Webpage der BAFA.

Nähere Informationen zum am 31.12.2014 auslaufenden Produkt "Energieberatung Mittelstand" der KfW, die Regionalpartner und die Beratersuche finden sie auf der Webpage der Kreditanstalt für Wiederaufbau.