01.01.1970

Die Energieagentur: Ein starker Partner im kommunalen Klimaschutz

Das Wichtigste in Kürze

1. Umsetzung ambitionierter Ziele des Weltklimavertrags: Klimaschutz wird noch wichtiger.

2. Kommunen sind entscheidend beim Klimaschutz (Vorbildrolle, Multiplikator).

3. Das Regionalbüro Westpfalz der Energieagentur bietet zahlreiche maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für Kommunen (Initiates file downloadPortfolio) und besitzt zahlreiche Initiates file downloadkommunale Referenzen.

 

Neben der Einleitung und Begleitung von lokalen Klimaschutz-Prozessen in Kommunen informiert das Regionalbüro Westpfalz der Energieagentur hinsichtlich bestehender Fördermöglichkeiten – mit dem Ziel, Maßnahmen und Projekte vor Ort anzustoßen und umzusetzen. Hierbei sind insbesondere die Förderung von Klimaschutzinvestitionen und -konzepten im Rahmen der Initiates file downloadKommunalrichtlinie sowie die Förderung von Opens external link in new windowEnergieberatungen für Kommunen hervorzuheben. 

Hinsichtlich der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen ist die lokale Ebene in besonderem Maße gefragt. Sinnvoll ist es, Ziele zu formulieren und Maßnahmen zu entwickeln, die auch die realistische Chance bieten, durch kommunales Handeln vor Ort eigenständig oder mit Unterstützung von kompetenten Partnern erreicht zu werden. Die Energieagentur bietet diesbezüglich zahlreiche maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für Kommunen (Initiates file downloadPortfolio) an.

 

Pariser Weltklimavertrag: Auswirkungen für  Rheinland-Pfalz

Das Hauptziel des Weltklimavertrags von Paris ist es, einerseits die globale Erwärmung „deutlich unter“ zwei Grad Celsius und möglichst bei nur 1,5 Grad begrenzen. Andererseits soll eine  globale Treibhausgasneutralität bis Mitte des Jahrhunderts erreicht werden. Hierzu ist es notwendig seitens der Nationalstaaten Ziele zu fixieren. 

„Was bedeutet aber nun das Pariser Abkommen für den Klimaschutz in Rheinland-Pfalz?“ Diese Frage beantwortet eine aktuelle Initiates file downloadGreenpeace-Studie. Demnach müssen derzeitige Ziele zeitlich enorm vorverlegt werden: So etwa das Ziel des Anteil  der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion. Das Ziel der Bundesregierung ist es derzeit, den Anteil bis 2050 auf 80% zu erhöhen. Bei einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf auf 1,5 Grad wäre ein 100% aus regenerativen Energiequellen erzeugter Strom sogar im Jahr 2030 notwendig. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung wäre sogar bis 2025 und somit 15 Jahre früher zu leisten. 

Diese ambitionierteren Zielsetzungen bedeuten denn auch: „Kommunaler Klimaschutz ist wichtig und wird noch wichtiger“. Die genannten Ziele können aber nur dann erreicht werden,  wenn alle Kräfte mobilisiert werden und wirklich alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen.