05.07.2018

TWL bringt Deutschlands erstes Hybrid-Regelkraftwerk ans Netz

Foto:TWL

Seit Juni 2018 liefert ein neues Hybridkraftwerk der Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) Flexibilität für das Verteilnetz. Die Kombination aus Batterien und einer Gasturbine kann schnell und zeitlich unbegrenzt Strom zur Verfügung stellen.

Dabei sorgen die Batterien für eine schnelle Verfügbarkeit der erzeugten Energie, während die Gasturbine eine lange Kapazität sichert.

Flexible Energie
Zoltan Meszaros, Bereichsleiter Infrastruktur bei TWL, ist stolz darauf, dass das Kraftwerk bereits produktiv eingesetzt werden kann: „Damit sind wir Vorreiter in Sachen Flexibilität, die wir für die Energiewende so dringend brauchen.“

vielfältige Einsatzbereiche
Interessant sind zudem die vielfältigen Einsatzgebiete der Technik: als Quartierspeicher für PV-Anlagen, als Bilanzkreisausgleich, zur Netzspitzenvermeidung oder als Schwarzstartfähigkeit nach Netzausfall. Außerdem ist das Konzept geeignet für die Teilnahme am blockchainbasierten Energiehandel.

Innovative Software als Schaltstelle

Um beide Komponenten zu einer effizienten Funktionseinheit zu verschmelzen, ist eine komplexe Softwaresteuerung gefragt:

Teil von DESIGNETZ
Mit seinem Hybridkraftwerk ist TWL Teil des Energiewendeprojekts DESIGNETZ, das im Juni 2018 einen Preis als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ erhalten hat. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die rund 30 Bausteine des DESIGNETZ im Rahmen des SINTEG-Programms („Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“).

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