18.12.2017

Testphase beendet: Maximale Ausnutzung der lokalen PV-Anlage und intelligente Steuerung im Mietobjekt

Zielgerichtete Kooperation: (v. l.) NEDO-Director General Takashi Sakurai, OB Hansjörg Eger, SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring; Foto: SWS Speyer

Im Jahr 2015 wurde die Absichtserklärung für ein zukunftsweisendes Projekt zur Deckung des Eigenstrombedarfs in Mietobjekten zwischen der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) und den Stadtwerken Speyer (SWS) mit Unterstützung der Stadt Speyer und der GEWO Wohnen GmbH unterzeichnet. Am 30. Mai 2016 fiel der Startschuss für die Testphase und nun steht die Übergabe der technischen Anlagen an die SWS an. Am 12. Dezember wurde der Vertrag unterzeichnet. Dafür trafen sich SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring, Oberbürgermeister Hansjörg Eger und der Director General von NEDO, Takashi Sakurai, im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke.

Die maximale Ausnutzung des lokal erzeugten Sonnenstroms vor Ort durch Batteriespeicher, Wärmepumpen und eine intelligente Steuerung ist Ziel des "Smart Community-Projekts". Umgesetzt wird es in Wohngebäuden der GEWO im Ginsterweg und im Rainer-Maria-Rilke-Weg.

Vorgesehen war die Übernahme der Anlagen durch die SWS von Beginn an. Am 20. März 2018 ist der Stichtag. "Dann werden wir die Anlagen in Eigenregie weiter betreiben, kümmern uns um die Wartung und Reparaturen", erklärt SWS-Projektleiter Mathias Reinhart. Er hat die Machbarkeitsstudie seit deren Auftakt im Mai 2014 begleitet und ist während der Projektphase permanenter Ansprechpartner.

Nicht stehen zu bleiben ist das Bestreben der SWS im Zuge der Klimaschutz- und Energieleitlinie der Domstadt. Das Thema Mieterstrom spielt dabei eine tragende Rolle. Das Monitoring des "Smart Community-Projekts" soll bis 2020 laufen.