12.01.2017

Schulungen für Kommunen zu Flüchtlingshilfe und Energiekosten durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Energieschulung für Flüchtlinge_Foto: Birgit Baindl, Landratsamt Fürstenfeld-Bruck

In den Kommunen fallen erhebliche Mehrkosten durch die zum Teil sehr hohen Energieverbräuche in Flüchtlingsheimen an. Diese Verbräuche lassen sich häufig durch einfache Verhaltensänderungen drastisch reduzieren. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat verschiedene Angebote auch für Kommunen geschnürt. Eine Broschüre "Die zehn wichtigsten Energiespartipps" wird im Januar 2017 gedruckt, so die Verbraucherzentrale.

Ansprechpartner bei der Verbraucherzentrale:
Energiethemen: Antje Kahlheber, energie@vz-rlp.de, Tel. 06131-284843
Sonstige Angebote: Marc Reinartz, refugee@vz-rlp.de

Die Initiates file downloadaktuellen Angebote der VZ für Flüchtlinge, HelferInnen und Kommunen in Sachen "Umgang mit Energie" umfassen u.a. folgende Punkte (Auszug):

 

Angebot der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz für Flüchtlinge, HelferInnen und Kommunen:

1. Alle Angebote der Abteilung Energie stehen auch Flüchtlingen offen. Angebote für Empfänger staatlicher Leistungen sind in der Regel kostenlos. Bei Sprachproblemen muss jedoch ein erwachsener Übersetzer während der Beratung anwesend sein.

2. Kostenloser Vortrag (1-2 Stunden) mit Dolmetscher zum Thema Energie sparen & Energiekosten. Voraussetzung: vorhandener Gruppenraum und mindestens 20 Teilnehmer. Dieses Angebot kann in (Zweit-) Gemeinschaftsunterkünften stattfinden. Wenn Betroffene bereits in Einzelwohnungen
untergebracht sind, bietet sich ein anderer Veranstaltungsrahmen (Kirchengemeinde, Gemeindesaal etc.) an. Hier muss allerdings das Heim oder eine zentrale Verwaltung oder Helfer für Bekanntmachung und Versammlungsmöglichkeit sorgen.

3. Betrifft der Informationsbedarf nur einzelne Familien oder spezielle Probleme in einem Haushalt sollten Betroffene sich direkt an die Allgemeine Energieberatung wenden zwecks Energieberatung oder Vor-Ort-Check.

Wichtig: Wenn die Betroffenen nicht in der Lage sind, selbst einen Termin zu vereinbaren/zu bestätigen sollten nur bevollmächtigte Betreuer Termine vereinbaren. Das Betreten der privaten Wohnräume durch einen Energieberater der Verbraucherzentrale sollte von den Bewohnern selbst gewünscht worden sein. Sprachkenntnisse oder ein Übersetzer sind notwendig.

 

Angebot der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz für Kommunen im Bereich Flüchtlingshilfe oder Energiekosten:

1. Allgemeine Informationen über vorhandene Angebote der Verbraucherberatung, Verweis- und Kooperationsmöglichkeiten für Behörden

2. Spezielle Fachinformationen, z.B. zu Heizkostenabrechnungen, Energieberatungen für Mieter, Einsparmöglichkeiten durch Verbrauchs- und Vertragsprüfun