19.02.2014

Firma GAIA aus Lambsheim schafft es bis ins Finale des Kyocera-Umweltpreises

Die Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen GAIA mbH, ein Spezialist für Windenergie- und Solarstromprojekte, hat es beim diesjährigen Kyocera-Umweltpreis mit seinem neuen Firmensitz, dem nachhaltigen und zukunftsweisenden Sanierungsprojekt der „Alten Kofferfabrik“ in Lambsheim, in der Kategorie „Arbeits- und Bürowelt“ aus 90 Bewerbungen bis ins Finale geschafft. Das historische Gebäude aus den 1920er Jahren erzeugt nach einer umfangreichen Sanierung und Modernisierung nach den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bilanziell mehr saubere Energie, als der 30 Mitarbeiter starke Betrieb für Strom und Wärme benötigt. Der historische Charme des Gebäudes blieb dabei erhalten.

Bei der Verleihung der Auszeichnung durch den ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer musste man sich knapp einer Firma aus Österreich geschlagen geben. Der Kyocera-Umweltpreis ist eine mit insgesamt 100.000 Euro dotierte deutsche Umweltschutzauszeichnung. Sie honoriert CO2 reduzierende Projekte in mittelständischen Unternehmen und wird seit 2008 alle zwei Jahre von der Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.), dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) vergeben.