Forum V: Neue Impulse für den kommunalen Klimaschutz durch Managementsysteme

Bürgermeister Harald Westrich
Foto: Energieagentur RLP/Sonja Schwarz

Forum V legte den Schwerpunkt auf die Prozesse innerhalb der Kommunen und behandelte Fragen, wie deren Verbesserung den kommunalen Klimaschutz weiter befeuern kann. Die beiden Vertreter von Kommunen der ersten Projektphase zum Energie- und Klimaschutzmanagement in Kommunen sorgten mit Ihren spannenden Vorträgen für großen Gesprächsbedarf, der auch nach dem Forum in der Pause noch anhielt. Bürgermeister Harald Westrich, Opens external link in new windowVerbandsgemeinde Otterbach-Otterberg,  brachte seine Aktivitäten auf einen einfachen  Nenner: "Wir treffen heute die Entscheidungen bis 2040/2050. Denn so lange hält die Technik in einem Gebäude." Diese Tatsache war eine der Prämissen, die er in den letzten Jahren im Fusionsprozess seiner Kommune konsequent umgesetzt hat. Parallel dazu optimierte er auch die Prozesse rund um die kommunalen Gebäude.

Thomas Sippel
Foto: Energieagentur RLP/Sonja Schwarz

Ähnlich verlief die Entwicklung in der Opens external link in new windowVerbandsgemeinde Wörrstadt. Thomas Sippel verwies darauf, dass in der Vergangenheit "Rechnungen einfach bezahlt und nur auf sachliche Richtigkeit geprüft wurden". Diese Erkenntnis führte auch in Wörrstadt zur Neustrukturierung der Prozesse im Gebäudemanagement. Denn "man muss das tun, um zukunftsfähig zu werden, man kommt nicht drum herum", so Sippel.

Mareen Kilduff
Foto: Energieagentur RLP/Sonja Schwarz

Abgerundet wurde das Forum mit der Vorstellung des EFRE-Projektes "Opens internal link in current window100 Energieeffizienz-Kommunen RLP" der Energieagentur durch Mareen Kilduff. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2019 nachhaltige Strukturen und Prozesse zur Identifizierung, Priorisierung und Umsetzung von Energieeffizienzpotenzialen und Klimaschutzbeiträgen in Kommunen zu etablieren. Außerdem stellt es Werkzeuge bereit, mit deren Hilfe Maßnahmen zum Senken des Energieverbrauchs und von CO2-Emissionen identifiziert werden können, insbesondere bei kommunalen Großverbrauchern, wie Kläranlagen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt darin, innovative Finanzierungsmodelle (z.B. Contracting, genossenschaftliche Modelle, Crowdfunding) für Kommunen zu finden und zu vermitteln. 

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