01.06.2017

4. Hambacher Architekturgespräche

Manches Erbe wird als Last empfunden, hält es doch die Erinnerung an Geschichte(n) wach, die viele am liebsten vergessen würden. Ganz besonders gilt das für Hinterlassenschaften des Dritten Reiches – gleich, ob es um Repräsentationsbauten des Regimes geht oder um verschwindende Spuren ihres Terrors.

Wie aufwühlend die Fragen nach einem angemessenen Umgang damit sind, zeigen aktuelle Debatten: Die um die Sanierung des Hauses der Kunst in München durch David Chipperfield Architects zum Beispiel. In Mainz wurde gerade der Wettbewerb zur Gestaltung eines Gedenkortes „Deportationsrampe“ entschieden.

Für den 01. Juni 2017 konnte der Partner von Chipperfield Architects, Architekt Martin Reichert, gewonnen werden und Architekt Peter Weber, der mit seinem Atelier den Wettbewerb Deportationsrampe für sich entschieden hat. Mit Ihnen diskutieren Dr. Julia Binder, Stadt- und Regionalsoziologin an der TU Cottbus, Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE und Kammerpräsident Gerold Reker.

Die Hambacher Architekturgespräche führen an der Nahtstelle zwischen Architektur und baukulturellem Erbe Theorie und Praxis von Denkmalpflege und zeitgenössischem Bauen zusammen. In diesem Jahr fragen wir, ob die Steine oder wir Menschen die Verantwortung und wie das Erinnern der Menschen mit den Steinen und den Orten verwoben ist.

Weiterer Informationen zu den "4. Hambacher Artichekturgesprächen" finden Sie Opens external link in new windowhier.

Das Opens external link in new windowProgramm zu der Veranstaltung "4. Hambacher Architekturgespräche" ist auf der Webseite abrufbar.

Termin:

01.06.2017
18:00 - 21:00 Uhr

Anmeldung:Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist erforderlich.
Anmeldung bitte über das Opens external link in new windowAnmeldeformular.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstaltungsort:

Hambacher Schloss
Schlossstraße
67434 Neustadt an der Weinstraße

Veranstalter:Opens external link in new windowArchitektenkammer Rheinland-Pfalz