16.09.2015

Westerwald räumt bei Gebäudewettbewerb ab

Das Einfamilienhaus der Fam. Schneider in Asbach, Foto: privat

In den Kategorien "Sanierung Einfamilienhaus" und "Sanierung Mehrfamilienhaus" sind Teilnehmer aus Asbach und Bad Marienberg beim Gebäudewettberb "Energieeffizientes Bauen und Wohnen" der Energieagentur Rheinland-Pfalz siegreich.

"Wir sind stolz darauf, was wir geschaffen haben – auch wenn wir vorher nicht geahnt hätten, wie anstrengend ein solcher Umbau sein kann!", resümieren Christina und Reinhard Schneider ihre Sanierungsmaßnahmen. Ihr Einfamilienhaus aus dem Jahr 1963 wurde zu einem Effizienzhaus 70 umgebaut. Dafür wurden die Außenwände mit einer Holzfassade nachhaltig saniert. Anlagentechnik auf Basis erneuerbarer Energien wurde integriert. Das Haus überzeugte zudem durch das stimmige Erscheinungsbild nach außen und innen.

Die Aufwertung eines kompletten Areals aus architektonischer und energetischer Sicht gab den entscheidenen Ausschlag für die Jury Burkhard und Fabian Theis aus Bad Marienberg in der Katergorie "Sanierung Mehrfamilienhaus" mit dem ersten Platz zu prämieren.

"Wenn schon, dann richtig zukunftsfähig!" Diese Haltung zeichne, so Energieagentur-Geschäftsführer Thomas Pensel, alle Preisträger aus. Die Preisträger haben durchdachte Konzepte beim Neubau oder der Sanierung umgesetzt und damit die Energiebilanz ihres Hauses auf Jahrzehnte hinaus zukunftsfähig gemacht. So konnte beispielsweise der Sieger in der Kategorie "Sanierung Mehrfamilienhaus" bei seinem Effizienzhaus den Primärenergiebedarf pro Jahr bis zu 95 Prozent unter den zulässigen Höchstwert senken.

"Zahl und Qualität der eingereichten Bauprojekte belegen eindrücklich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, beim Bauen und Sanieren Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit mit Funktionalität und überzeugender Gestaltung zu vereinen", führte Staatssekretär Uwe Hüser weiter aus.