25.07.2016

Umwelttechnologie „made in Rheinland-Pfalz“ – Höfken besucht Betriebe mit smarter Technik für die Umwelt

Ministerin Ulrike Höfken wird von Bürgermeister Klaus Lütkefedder beim Nahwärmenetz in Hundsangen begrüßt.

Die Firma Vecoplan in Bad Marienberg exportiert seit 45 Jahren Anlagen in die ganze Welt, die Recycling- und Brennstoffe aus Abfall heraussortieren. Aus Abfall wird Wertstoff – damit ist die Firma Marktführer geworden. Das Lindner Hotel erzeugt Wärme und Strom mit einem Blockheizkraftwerk und einer Photovoltaikanlage. Seinen Gästen bietet das Haus eine E-Tankstelle für Elektroautos und eine E-Bike-Ladestation. Das Hotel zeigt, wie in einem sehr energieintensiven Gewerbe 59 Prozent CO2 eingespart werden können.

Die Verbandsgemeinde Wallmerod hat ihr Freibad in Hundsangen in einem Wärme-verbund mit der Grundschule und der Turnhalle eingebunden. So wird im Winter ein Großteil der Heizkosten eingespart und im Sommer kann das Schwimmbad geheizt werden. Damit spart die Gemeinde Geld und erreicht eine positive Umweltbilanz.

„Mit fortschrittlicher Umwelttechnik arbeiten die Betriebe und Kommunen an Antworten auf unsere drängendsten Fragen, wie Ressourcenknappheit oder Klimawandel. Die Nachfrage macht es zu einer Wachstumsbranche. Hier werden Umsätze von rund 13 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht rund 11 Prozent der Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz“, so Höfken. Bis 2018 erwarte die Branche ein Umsatzwachstum von weiteren 11 Prozent jährlich. Das Land unterstützt die Umsetzung innovativer klima- und ressourcenschonender Technologien und Strategien. Außerdem begleitet die Energieagentur Rheinland-Pfalz die Akteure durch regelmäßige Netzwerktreffen und Fachforen und berät hinsichtlich der Fördermöglichkeiten.
Extreme Starkregenereignisse im Mai und Juni dieses Jahres könnten sich in Zukunft aufgrund des Klimawandels häufen. „Dem Klimaschutz auf der Spur“ ist Umweltministerin Höfken daher auch im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour. Sie besucht Orte wie hier im Westerwald, an denen Klimaschutz ganz praktisch umgesetzt wird.

 

Quelle: MUEEF