11.04.2014

Holzhackschnitzel – wirtschaftlich und erneuerbar

Mit dem Ziel die lokalen Unternehmer, Planer und Kommunen über die Nachhaltigkeit von Holzhackschnitzelanlagen zu informieren, hatte die Klimaschutzinitiative Altenkirchen, als Teil des BioEnergieDialogs Oberberg“RheinErft Westerwald-Sieg, zu einer Abendveranstaltung zum Nahwärmeverbund Glockenspitze Altenkirchen eingeladen. Rund 35 interessierte Gäste waren gekommen, um sich anhand von guten Praxisbeispielen, die Vorzüge und Möglichkeiten einer klimaschonenden Wärmeerzeugung veranschaulichen zu lassen.

Nach der Begrüßung durch Landrat Michael Lieber, stellte der Vorstand des Nahwärmeverbundes Glockenspitze das kommunale Projekt in Altenkirchen vor – von der Entstehung des Konzepts, über die damalige Vorgehensweise bei der Finanzierung bis hin zum aktuellen Stand der Dinge. „Nach den normalen anfänglichen Schwierigkeiten können wir inzwischen sagen, dass wir sehr zufrieden mit dem Betrieb der Anlage sind“, so Lars Kober von der Altenkirchener Kreisverwaltung.  Im Anschluss stellte das Planungsbüro Schäfer aus Stromberg  das Hackschnitzel- und Nahwärmekonzept der Verbandsgemeinde Daaden vor, gefolgt von dem Hackschnitzelkonzept der Wingendorfer Gärtnerei durch WFK Energiekonzepte. Auf Contractingmodelle auf der Basis von Holzhackschnitzelanlagen verwies das Planungsbüro NWE Energie, bevor die Energieagentur Rheinland-Pfalz den informativen Abend mit einem Überblick über die möglichen Förderprogramme bei der Errichtung der Anlagen abrundete.

Der BioEnergieDialog Oberberg“RheinErft Westerwald-Sieg verfolgt das Ziel der Wertschöpfung durch Bioenergie und möchte dazu anregen, Holz zur Energiegewinnung zu verwenden. Holzhackschnitzel aus naturbelassenem Rest- und Waldholz stellen eine ideale Energiequelle für Holzheizkessel im mittleren und großen Leistungsbereich dar.