01.07.2016

Zukunftscharta heute in Mainz: Mit Bundesminister Dr. Müller u. Ministerpräsidentin Dreyer

Schüler beim Workshop "Zukunftsreise ins Jahr 2066 - So haben wir die Energiewende gemeistert" (Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz)

Am heutigen Freitag machte die Zukunftscharta im Mainzer Schloss Station. Mit Podiumsdiskussionen, interaktiven Formaten und einem Kulturprogramm wartete ein buntes und vielfältiges Programm auf die rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen.

Als Hauptprogrammpunkt begrüßte Ministerpräsidentin Malu Dreyer Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Thema seiner Rede sowie der anschließenden Podiumsdiskussion war "Wandel wagen - 17 Ziele für eine bessere Welt".

Neben Jugendpanel und Lernstationen wurden außerdem Worksshops in Form von Zukunftswerkstätten durchgeführt, darunter ein Workshop durchgeführt vom Regionalbüro Rheinhessen-Nahe der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die 40 teilnehmenden Schüler wagten gemeinsam eine "Zukunftsreise" und begaben sich gedanklich ins Jahr 2066, also 50 Jahre in die Zukunft. Dabei stellten sie sich Fragen dazu, wie die Zukunft aussehen könnte, wenn die Energiewende bereits erfolgreich vollzogen ist und Energie ausschließlich aus regenerativen Energien gewonnen wird:

  • Wie gestaltet sich ein Leben voll Lebensfreude, großartigen Landschaften und florierender Wirtschaft?
  • Welche Techniken werden sich durchgesetzt haben und das Leben erleichtern?
  • Welche Fortschritte wird es im Bereich der Mobilität geben?
  • Welche Kommunikationsformen werden die Menschen nutzen?
  • Und wie ernähren sich die Menschen der Zukunft?

Dabei waren der Kreativität der Schüler keine Grenzen gesetzt und die Ideen entpuppten sich als visionär, mutig und vorausschauend: Von Ökoschuhen, die durch einen Turbo schnellere Fortbewegung ermöglichten und die Nutzung von Autos überflüssig machten über Solarzellen, die sich unsichtbar in sämtlichen Oberflächen verbauen ließen bis hin zur Verwendung von nachhaltigeren Materialien wie Holz statt Plastik, war vieles dabei. Zu Bedenken gaben die Schüler lediglich, dass man aufpassen müsse, dass die Menschen der Zukunft sich ausreichend bewegten, wenn Mobilität so viel einfacher würde.

Weitere Informationen zu Zukunftstour, dem Programm sowie den lokalen Kooperationspartnern befinden sich auf der Öffnet externen Link in neuem FensterHomepage der Zukunftscharta.