02.12.2015

Verhandeln in Paris, handeln in Rheinhessen

Während in Paris zur Zeit der Weltklimagipfel stattfindet, stellte das Mainzer Unternehmen grün.power GmbH heute bei einem Pressegespräch sein Ökostromkonzept vor.

grün.power bietet seinen Kunden seit September 2013 einen regionalen Ökostromtarif nach dem Prinzip der "sonstigen Direktvermarktung" an. Dies bedeutet, dass grün.power den Strom nicht an der Börse einkauft, sondern den Ökostromstrom direkt von den regionalen Erzeugungsanlagen, wie zum Beispiel den Windrädern aus Mainz-Ebersheim an seine Kunden vermarktet. Außerdem legt grün.power Wert auf eine zeitgleiche Vollversorgung seiner Kunden. Das heißt, dass in den Erneuerbaren Erzeugungsanlagen (Windparks, Photovoltaikanlagen und Wasserkraftwerken) stets mindestens so viel Strom produziert wird, wie von den Kunden auch nachgefragt wird.

Ein Durchschnittshaushalt mit 3500 kWh Jahresverbrauch (nicht aus Erneuerbaren Energien) emittiert im Jahr ca. 2 Tonnen CO2 für Strom. Zusätzlich emittiert ein durchschnittliches Kraftfahrzeug dieses Haushaltes bei 15.000 km jährlicher Laufleistung und 120 g CO2-Emission/km nochmals 1,8 Tonnen (1.800 kg) CO2 für Mobilität.

Durch den Bezug von Strom aus Erneuerbaren Energien ist es daher für jeden Haushalt möglich, sein "eigenes CO2 -Konto" zu reduzieren.

Im Firmengebäude von grün.power (Tochter von in.power) im Gewerbegebiet Mainz-Gonsenheim wird bereits die Vision einer Versorgung mit 100% Ökostrom umgesetzt. Zur Versorgung trägt neben dem Bezug von grün.power-Ökostrom eine Photovoltaikanlage bei, deren Überschuss in einer Sonnenbatterie zwischengespeichert werden kann. Außerdem wird der erzeugte Strom zur Ladung der zwei firmeneigenen Elektroautos verwendet. Eine Ökostromtankstelle befindet sich direkt vor dem Firmengebäude und ist auch
für Kunden zugänglich.

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