10.06.2015

Stadt Ingelheim hilft, heimliche Stromfresser zu finden

Foto v.l.n.r.: Patrick Cisowski und Ursula Ruppel (beide Stadt Ingelheim), Michael Benken und Sandra Kuchel (beide Verbraucherzentrale RLP). Bildquelle: Stadt Ingelheim

Der "Schaukasten heimlicher Stromverbrauch" der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist ab Juni in Ingelheim beim Einwohnermeldeamt zu sehen. Haushaltsgeräte aus dem Alltag werden unter die Lupe genommen: vor den Augen der Interessierten wird entlarvt, wie viel Strom verschwendet wird, obwohl Geräte scheinbar ausgeschaltet sind. Denn ein substanzieller Teil des Stromverbrauchs wird durch Leerlaufverluste, wie beispielsweise "Stand-by" oder "Schein-Aus" verursacht.

Das Konzept des Schaukastens setzt auf den Aha-Effekt, ein idealer Ausgangspunkt, um Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und zu Hause genauer hinzuschauen. Die im Schaukasten eingefügte Schautafel listet beispielhaft unnötige Verbräuche verschiedener Elektrogeräte auf und beziffert die so entstehenden Kosten. Zusätzliche Tipps geben Anreize, selbst aktiv zu werden. Interessierte können Stand-by und Schein-Aus Verbräuche mit einem Messgerät einfach überprüfen. Strommessgeräte können beispielsweise beim Klimaschutzmanager der Stadt oder in der Stadtbücherei ausgeliehen werden.

Hintergrund der Aktion ist das Projekt "Neustart fürs Klima" der Verbraucherzentralen, durch das der Schaukasten der Stadt Ingelheim zur Verfügung gestellt wurde. So haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Ihre Wartezeit im Einwohnermeldeamt zu überbrücken und gleichzeitig nützliche Tipps für den Alltag mit nach Hause zu nehmen.


Weitere Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale RLP finden Sie hier.

Weitere Informationen aus Ingelheim zu der Arbeit im Bereich Klimaschutz ist auf der Homepage der Stadt Ingelheim zu finden.