03.07.2017

Projekt des Monats aus Worms: "KLAK" - Konzept zur Anpassung an den Klimawandel

Bereits seit den 1990er Jahren engagiert sich Worms im Klimaschutz – und kann dabei auf die rege Beteiligung unterschiedlicher Akteure bauen. "Wir stehen zum Thema Klimaschutz in einem intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden und Unternehmen", erklärt Reinhold Lieser. Er ist Klimaschutzbeauftragter der Stadt Worms und war gemeinsam mit Katharina Reinholz, aktuell Projektmanagerin des EU-Interreg-Projekts "Climate Active Neighbourhoods", für die Erstellung des Anpassungskonzepts zuständig. Wie bereits zuvor bei der Erarbeitung des Klimaschutz- und Energieeffizienzkonzepts der Stadt Worms 2011 setzten die beiden von Beginn an auf eine breit angelegte Akteursbeteiligung.

Die Erarbeitung des Konzepts erfolgte in einem interdisziplinären Team aus Verwaltung und externen Expertinnen und Experten, Wormser Bürgerinnen und Bürgern sowie mit der fachlichen Unterstützung des Klima-Bündnis als externes Beratungsbüro.

"Mit dem Anpassungskonzept sind wir einen wichtigen ersten Schritt gegangen", resümiert Bürgermeister Kosubek und hebt vor allem den interdisziplinären Erfahrungsaustausch der Beteiligten bei der Konzepterstellung hervor. "Ich bin überzeugt davon, dass Partizipation einer der Schlüssel zum Erfolg jeglicher Konzepte ist. Eine breite, fächerübergreifende Beteiligung bei der Erarbeitung, getragen von der Verwaltungsspitze, ist die Voraussetzung für eine spätere Akzeptanz bei der Umsetzung. Insofern hat diese Art der Vorgehensweise – gegenüber einer reinen Beauftragung eines Büros – enorme Vorteile", lautet das Fazit des Klimaschutzbeauftragten Reinhold Lieser.

Weitere Informationen zum Konzept zur Klimawandelanpassung in Worms sind hier zu finden: