15.08.2016

Neue Fahrradbeauftragte in Worms

Bild (von links): Guido Frohnhäuser (zuständiger Abteilungsleiter), Dezernent Uwe Franz und OB Michael Kissel freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Fahrradbeauftragten, Rosa Schumann-Montoya (Quelle: Stadt Worms)

"Ich lebe seit acht Jahren in Worms und habe in dieser Zeit wahrgenommen, wie sich der Fahrradverkehr in der Stadt und somit auch die Lebensqualität der Bürger positiv entwickelt hat", ist in Rosa Schumann-Montoyas Bewerbungsanschreiben zu lesen. Die 53-jährige gebürtige Kolumbianerin hatte sich im für das vakante Amt des städtischen Fahrradbeauftragten beworben – und mit ihren Visionen und ihrem sympathischen Auftreten überzeugt. Oberbürgermeister Michael Kissel begrüßte die neue städtische Fahrradbeauftragte zum Amtsantritt im Rathaus.

"Ich sehe die Tätigkeit als ehrenamtliche Fahrradbeauftragte als Möglichkeit dazu beizutragen, die Mobilität via Fahrrad weiter zu verbessern bzw. den Radverkehrsanteil weiter zu steigern", betont sie. Ihre eigenen alltäglichen Fortbewegungen bestreitet sie bereits weitestgehend per Velo.

Vor ihr liege ein spannendes und vielfältiges Aufgabengebiet, weiß OB Kissel. Rosa Schumann-Montoya tritt die Nachfolge des im Dezember 2013 aus dem Amt ausgeschiedenen Helmut Gerlachs an, der sich zehn Jahre lang um die Belange der Radfahrer in der Nibelungenstadt kümmerte. Hineingeschnuppert hat sie bereits in ihren neuen Wirkungskreis. Bei einem Seminar in Bingen habe sie bereits viel über die Erfahrungen und Konzepte anderer Städte gehört.

Besonders angetan ist die Betriebswirtin von dem geplanten Fahrradverleihsystem, das 2017 in Worms starten soll. "Es ist gut, dass die Stadt ein solches System, wie ich es aus größeren Städten kenne, einführt, denn davon kann auch der Tourismus profitieren", erklärt Rosa Schumann-Montoya. Ihr Amt tritt sie in einer wichtigen Phase an. "Mit dem Stadtentwicklungskonzept Mobilität sind wir nach der Auswertung der Umfrage einen wichtigen Schritt weiter. Nun gilt es, aus den Daten Schlüsse zu ziehen", macht Baudezernent Uwe Franz deutlich. Ein weiterer Baustein, an dem auch die neue Fahrradbeauftragte mitwirken soll, die sich schon auf die "spannende Aufgabe" freut.

Wichtig ist ihr auch vor allem eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt und allen Interessensvertretern: "Denn dann lässt sich viel bewirken", ist sie sicher.