15.07.2016

Mainz und Sprendlingen-Gensingen sind 2 von 22 bundesweiten Masterplan-Kommunen

Bild (v.l.): Übergabe des Förderbescheids "Masterplan 100% Kommune" durch Staatssekretär Gunther Adler (Bundesumweltministerium) und MdB Tabea Rößner (Mainz/Grüne) an die Vertreter der Stadt Mainz: Umweltdezernentin Katrin Eder, Jan Jahns (Leiter des Grün- u. Umweltamtes), Masterplan-Managerin Sandra Lange und Bernd Winkler (Klimaschutz).

 

Staatssekretär Gunther Adler berreichte gestern morgen im Namen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Förderbescheid für Aktivitäten im Bereich Klimaschutz an die Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder sowie Bürgermeister Manfred Scherer aus Sprendlingen-Gensingen.

Damit bekommen die beiden ausgewählten Kommunen Bundesfördermittel, die ihnen in den nächsten vier Jahren die Möglichkeit geben, ihre Klimaschutzaktivitäten systematisch zu vertiefen. Die Stadt Mainz erhält über 770.000 Euro. Die Landeshauptstadt hat sich das Ziel gesetzt, Mainz bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral zu machen und damit die Attraktivität als Wohn- und Arbeitsstandort weiter zu steigern.

Beide Kommunen sind bereits seit vielen Jahren im Klimaschutz engagiert und tragen mit dazu bei, dass auch Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht. Das ist auch der Grund, warum die Wahl neben 20 weitereren Kommunen und Kreisen auf sie gefallen ist und sie als "Masterplankommune für 100% Klimaschutz" ausgezeichnet wurden.

"Diese Auszeichnung bedeutet einen kräftigen Rückenwind für die Mainzer Energiewende - Mainz wird damit zum neuen Leuchtturm im kommunalen Klimaschutz", betont Umweltdezernentin Katrin Eder. Mit
dem Projekt wird das städtische "Energiekonzept Mainz 2005 – 2015 Energie und Verkehr" in einem Masterplan 100% Klimaschutz fortgeschrieben, bewährte Konzepte und Klimaschutzmaßnahmen weiter ausgebaut und integriert sowie neue Ideen erarbeitet und umgesetzt. Dabei werden alle relevanten Handlungsfelder einbezogen – von der Energieversorgung über Gebäude, Mobilität, Wirtschaft und regionale Wirtschaftskreisläufe bis zum klimaverträglichen Alltag. Die Mainzer Beispiele sollen dabei Vorbildfunktion übernehmen - sowohl national als auch international.

Der Startschuss für die Erstellung und Umsetzung des "Masterplans 100% Klimaschutz" war für beide Kommunen am 1. Juli 2016 und läuft bis zum Juni 2020. Es wird finanziert durch die Nationale Klimaschutzinitiative, über die das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte fördert, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ziel ist es, zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort beizutragen.

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