18.07.2016

Ingelheim bekommt Bundesfördermittel für klimafreundliche Mobilität

Im Bild (v.l.n.r.): ÖPNV-Mitarbeiterin Ulrike Zeitz, Bürgermeisterin Eveline Breyer, Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich und Klimaschutzmanager Patrick Cisowski beim Überreichen des Förderbescheids.

Die Stadt Ingelheim erhält 80 Prozent der Mittel für die Entwicklung einer Machbarkeitsstudie vom Bund. In dieser Studie sollen "Alternative Antriebsformen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)" im Mittelpunkt stehen. Die Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich nutzte diesen Anlass um mal wieder einen Abstecher in das Ingelheimer Rathaus zu unternehmen. Freudig überreichte sie der zuständigen Dezernentin Eveline Breyer, ÖPNV-Mitarbeiterin Ulrike Zeitz und dem städtischen Klimaschutzmanager Patrick Cisowski den Förderbescheid. "Ich bin sehr glücklich, dass Ingelheim bei der Vergabe der Gelder zum Zuge gekommen ist. Mit 24.000 Euro unterstützt die Bundesregierung eine Umsetzungsstudie für mehr klimafreundliche Mobilität. Das hilft uns langfristig, mehr Elektromobilität auf unsere Straßen zu bringen. Das muss schließlich unser Ziel sein", so Groden-Kranich.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt den Bereich Elektromobilität mit umfangreichen Förderaktivitäten. Ziel soll es sein, den Verkehrssektor energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher zu gestalten. Gleichzeitig sollen vor allem für den Straßenverkehr neue, regenerative Energiequellen erschlossen und so die Abhängigkeit vom Erdöl verringert werden.

"In Ingelheim soll mittels einer Machbarkeitsstudie die Umstellung auf alternative Antriebsformen im Stadtbusverkehr geprüft werden", erklärt Bürgermeister Eveline Breyer. Mit dieser Studie soll eine optimale Lösung bezogen auf Technologie, Anschaffungspreis und laufende Kosten für die Einführung alternativen Antrieben im Stadtbusverkehr gefunden werden. Zum Juli 2019 wird die Stadt Ingelheim mit den Gemeinden Heidesheim und Wackernheim fusionieren. Im Zuge dessen sollen dann die neuen Stadtteile in den Stadtbusverkehr integriert werden. Inhalt der Studie soll eine Streckenanalyse der bestehenden und der dazukommenden Streckenabschnitte sein.

Die Stadt Ingelheim am Rhein setzt sich seit vielen Jahren intensiv für die Bedürfnisse des Umwelt- und Klimaschutzes ein. Diese integriert sie in die Belange der Stadt- und Verkehrsplanung. Im Jahre 2012 wurde ein Klimaschutzkonzept beschlossen mit dem Ziel: Ingelheim soll eine Null-Emissionsstadt werden. Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist das Teilkonzept "klimafreundliche Mobilität", welches schrittweise umgesetzt wird.

Weitere Informationen zu den Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt Ingelheim sind auf der Öffnet externen Link in neuem FensterWebseite der Stadt Ingelheim zu finden.