21.05.2015

grün.power weiht Ökostromtankstelle in Mainz-Gonsenheim ein

in.power Geschäftsführer Josef Werum (l.) und Matthias Roth (r.) zapfen an der E-Tankstelle. Quelle: in.power GmbH

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein in der Energiewende - sofern der mobil genutzte Strom aus regenerativen Quellen stammt. Eine Stromtankstelle mit lokal erzeugtem Ökostrom gibt es seit kurzem auch im Mainzer Stadtteil Gonsenheim.

Bei einem Tag der offenen Tür haben das Mainzer Unternehmen in.power und die Vertriebstochter grün.power zusammen mit Bürgermeister Günter Beck eine Photovoltaikanlage und einen Stromspeicher symbolisch enthüllt sowie die erste grün.power-Ökostromtankstelle eingeweiht.

In verschiedenen Vorträgen konnten sich die Besucher unter anderem über Elektromobilität, Direktvermarktung oder die Qualität von Grünstrom informieren. Der von grün.power vertriebene Strom wird zu 100 Prozent von regenerativen Anlagen vor Ort erzeugt. grün.power-Kunden können mit diesem Ökostrom nun auch ihre Elektroautos umweltfreundlich an der E-Tankstelle aufladen.

Bereits seit Februar 2015 sind zwei Elektrofahrzeuge für in.power und grün.power unterwegs, um auch in der Öffentlichkeit die unterschiedlichen Nutzungsvarianten von Ökostrom aufzuzeigen. Sie dienen darüber hinaus als mobiler „Stromspeicher“ für den grünen Strom. Mit 24 kWh Ökostrom schaffen die Fahrzeuge in der Praxis eine Reichweite von ca. 160 km. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von ca. 15 kWh/100 km und unschlagbaren „Treibstoffkosten“ von gerade mal 4 €/100 km.

grün.power liefert an ihre Endkunden Ökostrom aus der Region, der zu 100 % aus regionalen Windkraft-, Solarkraft-, und deutschen Wasserkraftanlagen stammt. Die Mainzer Kunden werden hierbei auch mit Strom aus fünf Ebersheimer Windrädern versorgt. „Mit dem Modell der „zeitgleichen Vollversorgung“ - der Versorger liefert dabei zu jedem Zeitpunkt mindestens die Menge Ökostrom, die seine Kunden momentan verbrauchen - unterscheidet sich grün.power dabei von den allermeisten Ökostromangeboten am deutschen Markt“, unterstreichen die beiden Mainzer Unternehmensgründer Josef Werum und Matthias Roth.

Die Muttergesellschaft in.power beschäftigt sich bereits seit dem Jahr 2006 (und damit als eines der ersten Unternehmen in Deutschland) mit der Direktvermarktung von erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien.

Weitere Informationen zu den Unternehmen gibt es auf www.inpower.de