28.02.2017

Autofasten: Die klimafreundliche Alternative für die Fastenzeit

In diesem Jahr laden die Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das Bistum Mainz zum 20. Mal zur Aktion Autofasten ein. In der Fastenzeit, von Aschermittwoch bis Ostern - also dieses Jahr vom 1. März bis zum 16. April 2017, kann jeder den Versuch starten, das Auto möglichst stehen zu lassen und auf Alternativen wie den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.

Die Kirchen wollen mit der Aktion Menschen motivieren, "über ihre Art zu leben und mobil zu sein neu nachzudenken", so Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Umweltreferent im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN. Es gehe nicht darum, das Auto zu verteufeln, sondern darum, eine Mischung zu finden zwischen Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrad, die praktikabel und ökologisch vertretbar ist.

Um den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern, stiften teilnehmende Verkehrsverbünde wie der RMV und HEAGmobilo Wochen- und Monatskarten.

Anmeldung zum Autofasten:

Interessierte können sich unter auf der Opens external link in new windowWebseite der Aktion Autofasten noch bis 1. April 2017 anmelden, um an der entsprechenden Verlosung teilzunehmen.

Zukunftsfähig mobil. Tagung

Anlässlich des 20- jährigen Jubiläums von "Autofasten" veranstaltet das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung am 14. März 2017 in Mainz gemeinsam mit den Bistümern Mainz und Trier eine Tagung zum Thema "Zukunftsfähig mobil". Als Referenten konnten der Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim, Dr. Thomas Griese vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium sowie Renate Labonté, Leiterin der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen, gewonnen werden.

Initiates file downloadFlyer zur Tagung

Hintergrund: Zur Aktion "Autofasten" rufen neben der EKHN und dem Bistum Mainz auch die Evangelische Kirche im Rheinland sowie die Bistümer Trier und Fulda, die Erzbistümer Luxemburg und Köln und der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen auf. Unterstützt wird die Aktion durch die Ministerien in Rheinland-Pfalz und Hessen, des Saarlandes und Luxemburg. Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen in der Aktionsregion beteiligen sich mit besonderen Angeboten. Beteiligt sind auch Fahrradverleiher, Car-Sharing-Unternehmen, der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvement écologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).