15.12.2015

Alle Jahre wieder...

Alle Jahre wieder stellen sich zum Weihnachtsfest die gleichen Fragen:

  • Welcher Weihnachtsbaum soll es dieses Jahr sein?
  • Wie soll der Baum geschmückt werden?
  • Was gibt es zu essen?
  • Was schenken wir uns?

Wer will bei diesem ganzen Weihnachtsstress noch den Umweltschutz mitdenken? Der neue Umwelttipp des Monats zeigt, mit welchen Tipps und Tricks dies einfach möglich ist. Neben den hier aufgeführten Beispielen, sind weitere Tipps im Flyer zu finden (s. unten).

Oh Tannenbaum:

Dabei ist es bei der Vorbereitung relativ leicht, die Umwelt im Blick zu behalten. "Bei der Auswahl des richtigen Baums, sollte die heimische Tanne, Fichte oder Kiefer bevorzugt werden. Im Gegensatz zu künstlichen Bäumen, die irgendwann als Plastikmüll auf dem Abfall landen, können echte Bäume kompostiert werden", so Umweltministerin Ulrike Höfken. Vorzuziehen sind dabei Bäume aus der Region, da immerhin die Hälfte der rund eine Million Weihnachtsbäume in Rheinland-Pfalz jährlich zum Beispiel aus Dänemark importiert werden. Nicht selten kommen sie aus großen Baumkulturen, in denen sie mit vielen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Das Herkunftszeichen "Weihnachtsbäume aus Rheinland-Pfalz" tragen daher ausschließlich rheinland-pfälzische Bäume aus kontrolliertem Anbau und ohne lange Transportwege. Dadurch wird Frische und Qualität sichergestellt. Auch helfen die Forstämter bei der Suche nach einem geeigneten Baum gerne weiter. Die Adressen finden Sie auf der

Der Weihnachtsbraten:

Auch bei dem traditionellen Gänsebraten sollten die Auswirkungen der Produktion in den Blick genommen werden. "Allein im Jahr 2013 wurden in Deutschland rund 27.000 Tonnen Gänsefleisch konsumiert, soviel wie seit dem Jahr 2008 nicht mehr. Hier lohnt es sich, ein paar Euro mehr auszugeben und heimisches, ökologisch erzeugtes Fleisch zu kaufen", so Ministerin Höfken. Billiges Gänsefleisch stamme häufig aus polnischer und ungarischer Intensivmast. In Frankreich, Ungarn, Bulgarien, Spanien und Belgien sei sogar die qualvolle Zwangsfütterung zur Fettleberproduktion noch verbreitet.

"Natürlich Weihnachten feiern"

Der aktuelle Umwelttipp des Monats Dezember "Natürlich Weihnachten feiern" aus dem Landesprogramm "Umweltschutz im Alltag" des Umweltministeriums möchte daher mit einfachen Tipps aufzeigen, wie Verbraucherinnen und Verbraucher beim Weihnachtsfest den Umweltschutz beachten können. Sei es bei der Wahl des Baumes, des Weihnachtsessens oder aber auch beim Schmücken des Baumes oder bei den Geschenken.

Der Flyer und die Internetseiten bieten auch dieses Mal wieder zahlreiche Informationen und Antworten auf die verschieden Fragen rund um das Weihnachtsfest: