28.05.2015

1. Entscheider-Workshop zum Thema "Umweltfreundlicher ÖPNV mit Brennstoffzellen-Bussen"

 

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz und die Hessen Agentur brachten im Rahmen eines Entscheider-Workshops Wissenschaftsexperten und Entscheider aus Verkehrsbetrieben bzw. betrieblichen Fuhrparks des Rhein-Main-Gebiets zusammen, um über die Möglichkeiten des Einsatzes von Brennstoffzellen-Fahrzeugen zu diskutieren. Denn die über die Landesgrenzen eng verflochtene Rhein-Main-Region ist ein prädestinierter Einsatzraum für diese Technologie. Gastgeber im Energiepark waren die Stadtwerke Mainz.


Ein wichtiger Baustein für den ÖPNV der Zukunft sind Brennstoffzellen-Busse, da sie mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff, wie er künftig z. B. im Energiepark Mainz entsteht, emissionsfrei betrieben werden können. Noch sind solche Busse teuer, aber Förderprojekte auf Bundes- und EU-Ebene sollen helfen, Anschaffung und Betrieb schon jetzt wirtschaftlich zu gestalten.


Auf das Grußwort von Katrin Eder, Mainzer Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr, und einer Einleitung durch Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, und Alexander Bracht von der Hessen Agentur folgten interessante Fachbeiträge zu folgenden Themen:

  • „Wasserstoff im ÖPNV: Ein Szenario für das Rhein-Main-Gebiet“ (Prof. Dr. Birgit Scheppat, Hochschule RheinMain)

  •  „Vorstellung des Energieparks Mainz“ (Jonas Aichinger, Stadtwerke Mainz AG)

  • „Einsatz wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen-Hybridbusse im Linienverkehr in der Region Köln“ (Jens Conrad, Regionalverkehr Köln GmbH)

  • Vorstellung der FCH JU-Förderinitiative: „Die Kommerzialisierung von Brennstoffzellen-Bussen in Europa“ (Stefan Dietrich, Stadtwerke Mainz AG)


In der anschließenden Feedback-Runde, moderiert von Anja Folz (Energieagentur Rheinland-Pfalz), diskutierten die rd. 30 anwesenden Fachleute über die Chancen und Herausforderungen der Brennstoffzellen-Technologie im ÖPNV der Rhein-Main-Region, tauschten Erfahrungen aus und definierten Interessenfelder und Möglichkeiten des gemeinsamen Handels. Im Ergebnis wurden dabei verschiedene Handlungsoptionen ermittelt, die in einer Folgeveranstaltung thematisiert werden sollen.