16.09.2015

Solarverein Trier e.V. informiert über Mikro-PV zum Eigenverbrauch

Seit der Novellierung des Einspeisegesetzes für erneuerbare Energien (EEG) zu Beginn des Jahres nimmt die Zahl der Neuinstallationen von PV-Anlagen ab. Die degressiv gestaffelten Einspeisevergütungen sind in den letzten Jahren stark gesuinken und die Bedeutung des Eigenverbrauchs des erzeugten Stroms gewinnt zunehmend an Bedeutung. Insbesondere neue PV-Anlagen rechnen sich vor allem dann, wenn der erzeugte Strom direkt vor Ort selbst verbraucht wird.


Unter dem Namen „Guerilla-PV“ ist dieses Modell von kleinen Anlagen, die ohne Einspeisevergütung nur den Eigenverbrauch abdecken, bekannt geworden. Diese Kleinanlagen erfreuen sich steigender Nachfrage, aber oft ist die elektrische Sicherheit nicht geprüft. Damit ist es selbst in der Mietwohnung möglich, an der Energiewende konstruktiv zu partizipieren. Die verwendeten Komponenten und ihr Anschluß ans elektrische Hausnetz unterliegen in Deutschland verschiedenen Normen und auch die reine Einspeisung ausschließlich  ins Hausnetz muß dem Netzbetreiber angezeigt werden.


Der Solarverein Trier hat einen Vertreter des Solar-Info-Zentrum (SIZ) aus Neustadt an der Weinstraße nach Trier eingeladen, der ein Komplettsystem eines Solarkraftwerks für zu Hause vorstellen wird. Gemeinsam mit Vertretern des Kompetenzzentrums Solar an der Hochschule Trier und den regionalen Netzbetreibern werden anschließend die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten in der Region Trier diskutiert. Der Solarverein lädt alle Interessierten dazu am 5. Oktober um 19:30 Uhr in die Volkshochschule Trier, Domfreihof ein. Der Eintritt ist frei.


Interessenten erhalten weitere Informationen beim Solarverein Trier (Telefon 0651-9960245, Email: solarverein@fh-trier.de, Homepage: www.solarverein-trier.de).