01.07.2015

Schulen in der Region Trier führen Energiesparmodelle ein

Bei Kaffee und einem kleinen Frühstück lernten sich gestern die Akteure von insgesamt 17 Schulen in der Region Trier kennen, die in den nächsten drei Jahren mit Unterstützung der Energieagentur Region Trier, den Verwaltungen und der Energieagentur Rheinland-Pfalz ein Prämienmodell zur Einsparung von Energie in ihren Liegenschaften einführen möchten.

Manfred Hamm, ehemaliger Klimaschutzmanager für die Region Trier und Achim Hill von der Energieagentur Region Trier stellten den Schulleitern im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Trier, Wolfram Leibe, des Landrats des Eifelkreises, Dr. Joachim Streit, und des Energiebeauftragten des Kreises Trier-Saarburg, Alexander Hussy, das Projekt vor.

Die teilnehmenden Schulen können in nächster Zeit Klimaschutzprojekte und Energiesparaktivitäten umsetzen. Hierzu bildet jede Schule ein Energieteam, bestehend aus Lehrkräften, Schülern, Eltern und Verwaltungsangestellten, die sich dem Thema annehmen. Die finanziellen Unterstützung dazu kommt zu 65% aus Mitteln der Bundesklimaschutzinitiative, mit denen entstehenden Personalkosten für die Projektsteuerung gefördert werden. Darüber hinaus kommen je 1.000 € Prämierungsbudget pro Jahr und Schule von den Kreisen bzw. kreisnahen Stiftungen und der Stadt Trier.

Im Rahmen des Programms sind sehr unterschiedliche Projekte in den Schulen denkbar, von denen Manfrad Hamm einige Ideen vorstellte. Ob Projekttage, die z.B. mit Unterstützung des Regionalbüros der Energieagentur Rheinland-Pfalz durchgeführt werden können, Optimierung der technischen Anlagen oder der Benennung von energiebeauftragten Schülern in den Klassen: die Möglichkeiten sind vielfältig und der Kreativität der Energieteams keine Grenzen gesetzt. Richtige Aufbruchstimmung war im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm zu spüren, als Dr. Michael Schäfer, Schulleiter des Balthasar-Neumann-Technikums in Trier von den Aktivitäten in seiner Schule und der Bereitschaft sich gegenseitig zu unterstützen berichtete.

Das energiesparaktivste Schule wird schließlich prämiert - und zwar nach einem Bewertungsmuster, dass die teilnehmenden Schulen gemeinsam ausarbeiten werden. Für jede Schule springen aber mindestens 250 € heraus, die zum Beispiel zum Feiern der eigenen Bemühungen genutzt werden kann.