05.03.2018

Gemeinsame Wärme für alle?

Bürgerversammlung in Züsch; Foto: Ulrich Frohn

Wie könnte eine zukünftige Wärmeversorgung für die Züscher Bürger aussehen?  Rechnet sich eine Nahwärmeversorgung? Wer könnte sich beteiligen und  welche Konsequenzen hätte das für die Einzelnen. Diese und weitere Fragen beantworteten die Experten bei der Bürgerversammlung am 20. Februar  in Züsch.

Vor dem Hintergrund von Straßenbaumaßnahmen sei es besonders ratsam, sich jetzt Gedanken darüber zu machen ob gleichzeitig die Leitungen für das Nahwärmenetz verlegt werden – das spart sofort einiges an Kosten ein, so die Gemeinde Züsch.
In der Bürgerversammlung konnten viele Fragen geklärt werden, darunter die Frage nach einem nachträglichen Anschluss, für welche Situation sich der Anschluss an das Nahwärmenetz auf jeden Fall lohnt und auch welche Energieträger zur Anwendung kommen könnten.  Laut Gemeinde könnten Hackschnitzel aus Holz vom eigenen Wald erzeugt und für die Heizzentrale bereitgestellt werden. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit von Öl- und Gaslieferländern, die Wertschöpfung bleibt in der Region und die Wärme wird umweltfreundlich erzeugt.

Abstimmung erwünscht

Jetzt soll auch mithilfe eines Fragebogens der potentielle Bedarf abgeklärt werden. Ebenso könnte die Wirtschaftlichkeit eines Nahwärmenetzes durch eine Machbarkeitsstudie geklärt werden. Der Fragebogen kann auf der Website der Gemeinde Züsch heruntergeladen werden.

http://www.züsch.org/Umwelt-Energie/Nahwaermenetz