30.03.2015

ErzieherInnenfortbildung zum Thema Klimaschutz

Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen zur Fortbildung im NaturfreundeHaus in Trier-Quint waren eindeutig: "Das Seminar war ein Erlebnis insbesondere durch die Führung und Motivation von Frau Ruhland, welche die Themen Klimawandel und Klimaschutz alltagstauglich und lebensecht in alle wichtigen Alltagsbereiche und umsetzbar für Kinder eingebracht hat“, sagte Marlies Wirtz, vom Verein Naturfreunde Quint e.V.. Für Lydia Erben, die Regionalreferentin der Energieagentur des Landes, die die Fortbildungsreihe organisiert, eine ganz wichtige Aussage – denn der Grundstein für einen bewussten Umgang mit dem Thema wird sicherlich schon im Kindesalter gelegt. Wo kann man die Themen „Energie“ und „Klimaschutz“ also besser vermitteln als im Kita-Alltag?

Bereits im November 2014 veranstaltete die Energieagentur Rheinland-Pfalz in Trier eine Fortbildung für ErzieherInnen zum Thema "Energie und Energiewende" mit praktischen Bausteinen für die Gestaltung im Kindergarten. „Das ist leider gar nicht immer so einfach, denn Energie ist oft ein sehr technisches Thema“, erklärt Stephanie Blohm, Referentin für Bildung in der Energieagentur Rheinland-Pfalz: Zusammen mit dem „Naturgut Ophoven“ aus Leverkusen hat die Energieagentur mit den beiden Fortbildungseinheiten für ErzieherInnen eine Lösung entwickelt: „Kleiner Daumen - große Wirkung“, hieß die damals die erste spezielle Fortbildung zum Thema im Bürgerhaus Trier Nord.

Wegen der positiven Resonanz der TeilnehmerInnen und der Nachfrage nach weiterer Information zum Themenbereich, wurde auf Initiative des Regionalbüros Trier nun die zweite Fortbildung in der Region angeboten.

Darin bekamen die Teilnehmer Tipps und Methoden an die Hand, wie sie „Klimaschutz" im Alltag als Thema in das Kindergartenjahr einbauen können. "Kinder können den Zusammenhang zwischen ihrem Handeln und der Klimaerwärmung schon erstaunlich gut verstehen und verarbeiten“, sagt Dozentin Sylvia Ruhland vom „Naturgut Ophoven“. Sie führt die ErzieherInnen im Auftrag der Energieagentur durch das Seminar: „Es kommt natürlich immer auf die Methoden an. Da kommen wir ins Spiel und stellen erprobte Ideen vor“, sagt Ruhland.

 

Foto: Energieagentur RLP