14.05.2018

Der kommunale Windpark am Ranzenkopf wächst und gedeiht

Die Vertreter der Gesellschafter der „Windpark Am Ranzenkopf GmbH & Co. KG“ und der an der Finanzierung beteiligten regionalen Banken informierten sich über den Baufortschritt im kommunalen Windpark Am Ranzenkopf. Foto: Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Es geht voran auf der Baustelle des kommunalen Windparks am Ranzenkopf: Gegenwärtig wachsen die Türme Schicht für Schicht bis auf eine Höhe von 149 Metern. Die zehn Fundamente für die Windräder vom Typ Enercon E-115 sind bereits gegossen, die Türme nahezu alle aufgestellt. Verlängert wird der konisch zulaufende Betonturm abschließend mit einem Stahlrohr, was zusätzliche Höhe und Statik verleiht. Ein Spezialkran setzt anschließend die Maschinenhäuser und montiert die Flügel. Auf diese Weise entstehen in den kommenden Wochen zehn 149 Meter (Maschinenhaushöhe) hohe Windenergieanlagen des kommunalen Windparks, die in den nächsten zwanzig Jahren umweltfreundlichen Strom erzeugen werden.

Arbeitsplatz in luftiger Höhe

Wie die Windenergieanlagen Stück für Stück in den Himmel wachsen, lässt sich gegenwärtig am Ranzenkopf gut beobachten. Zwei der insgesamt zehn Windenergieanlagen wurden bereits ans Netz genommen, acht befinden sich im Aufbau. Die Vertreter der kommunalen Gesellschafter aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich sowie die Vertreter der projektfinanzierenden Banken aus der Region und der Nord LB besuchten Ende April die Baustelle und informierten sich vor Ort über den Baufortschritt. Landrat Gregor Eibes, die anwesenden Bürgermeister sowie die Bankenvertreter zeigten sich sichtlich beeindruckt vor der Baustelle und insbesondere von dem Mut der Montagearbeiter, die in einer luftigen Höhe von über 149 Metern über dem Boden die Anlagenendmontage übernehmen.
„Trotz des für den Baufortschritt ungünstigen Winters gehen die Arbeiten gut voran“, erklärte Enercon-Projektleiter Detlef Hanus. Durch die kürzlich erfolgte Verstärkung des Bautrupps gehe Enercon derzeit davon aus, den witterungsbedingten Bauverzug aufzuholen und alle zehn Windenergieanlagen noch bis Ende Juni in Betrieb nehmen zu können.

Einnahmen aus dem Windpark für die Kommunen

Dann wird der kommunale Windpark Am Ranzenkopf, deren Einnahmen gänzlich den beteiligten Kommunen zugutekommen, die Region zuverlässig und wirtschaftlich mit sauberem Windstrom versorgen.
Denn die zehn modernen Binnenland-Anlagen werden mit ihren knapp 50 Meter langen Rotorblättern die am Ranzenkopf vorkommenden Windverhältnisse optimal ausnutzen. Zusammen werden sie jährlich Strom für circa 25.000 Haushalte ins Netz einspeisen.
Betrieben wird der Windpark von der zu hundert Prozent kommunalen Betreibergesellschaft „Windpark Am Ranzenkopf GmbH & Co. KG“ mit Sitz in Wittlich. Für die Projektierung des Windparks bis zur Erlangung der Baugenehmigung zeichnete die Energie Bernkastel-Wittlich, Anstalt des öffentlichen Rechts verantwortlich.

Quelle: Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich