05.07.2017

Das Neueste vom Masterplan – Zukunftswerkstatt in Birkenfeld

Teilnehmer der Zukunftswerkstatt, Foto: Dr. Viktor Klein

Wie wird die Energieversorgung in Birkenfeld 2030 aussehen? Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer wagten am 24. Juni eine Reise in die die Zukunft der Verbandsgemeinde Birkenfeld.

Der Blick zurück in die Vergangenheit ist gedanklich oft einfacher als der Blick nach vorn. Aus diesem Grunde veranstaltete das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am 24. Juni in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde  Birkenfeld im Rahmen des Masterplans „100% Klimaschutz für die VG Birkenfeld“ einen besonderen Workshop. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops versetzten sich in das Jahr 2030, in dem die meisten der Ziele des Masterplans  bereits erfüllt worden sind.

Die Zukunft.

Die Verbandsgemeinde produziert 2030 ihren Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien und hat ihre CO2-Emissionen um 70 % reduziert. Klimaschutz hat sich als zentraler Bestandteil der Politik etabliert, die kommunale Wertschöpfung hat sich dank deutlich gestiegener  Energieeffizienz und der Verwendung regionaler nachwachsender Rohstoffe drastisch erhöht und die Bürgerinnen und Bürger zahlen mit die niedrigsten  Energiepreise bundesweit.

Und der Blick zurück? Vom Jahr 2030 auf das Jahr 2017

Für verschiedene Handlungsfelder wie Mobilität, Potenziale Erneuerbarer Energie, Energieeffizienz aber auch Klimabildung, Einbindung der Gesellschaft, der Jugendlichen sowie Nationalpark und Verwaltung „erinnerten“ sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen daran, mit welchen zentralen Herausforderungen sie sich damals im Jahr 2017 konfrontiert sahen und welche Ziele und Lösungsansätze hierfür gefunden wurden.

In einer letzten Runde wurden aus dieser Vorarbeit Projekte identifiziert, die maßgeblich zur Erreichung dieser Ziele beigetragen haben. Vier dieser Projekte wurden von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen beschrieben.

Was tun?

Wieder „zurück“ im Jahr 2017 werden diese vier Projektbeschreibungen sowie weitere 20 Projektvorschläge in das Masterplankonzept eingearbeitet, damit sie zukünftig tatsächlich bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden können.

Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl waren Michael Müller, Projektmanager beim IfaS, und Viktor Klein, Klimaschutzmanager der VG Birkenfeld, mit dem Workshop zufrieden. „Es kommt eben nur zum Teil darauf an, wie viele Menschen zu so einem Workshop kommen. Wer bereit ist, seine Freizeit an einem Samstag zu opfern, hat in der Regel Interesse an dem Thema.“, meint Klein.  „An der hohen Qualität der Ergebnisse merkt man dieses Interesse dann sehr deutlich.“  Müller ergänzt hierzu:  „Auch das Format konnte überzeugen. Es half Denkblockaden aufzuheben und das Thema mit weniger Voreingenommenheit zu betrachten. Wir sind mit der Bandbreite der Vorschläge sehr zufrieden“.
Quelle: Dr. Viktor Klein, Klimaschutzmanager der VG Birkenfeld