Zweites Netzwerktreffen des „Erfahrungskreises KWK“

Teilnehmer des 2. landesweiten Netzwerktreffens Erfahrungskreis KWK

Die Teilnehmer des 2. landesweiten Netzwerktreffens Erfahrungskreis KWK in Ulmet

Das zweite Netzwerktreffen zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) fand letzte Woche im rheinland-pfälzischen Ulmet im Landkreis Kusel statt. Begrüßt wurden die rund 15 Teilnehmer von Paul Ngahan von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und Katja Rüst vom Fachverband SHK Pfalz. Die Veranstaltung fand im Waldhotel Felschbachhof statt, wo die Teilnehmer die Möglichkeit hatten einen Blick auf die dort installierte BHKW-Anlage zu werfen.  

Der Erfahrungskreis KWK beschäftigte sich dieses Mal mit dem Thema „Wann lohnt sich ein BHKW?“ Der eingeladene Referent Jan Fehlhaber, Teamleiter Vertrieb Energiedienstleistungen bei der FAMIS GmbH, zeigte dazu die rechtlichen Rahmenbedingungen des KWK-Gesetzes sowie Herausforderungen und Lösungen aus der Praxis auf. Neben dem fachlichen Input nutzten die Teilnehmer auch die Möglichkeit sich fachlich auszutauschen, über aktuelle Themen zu informieren und für zukünftige Vorhaben zu vernetzen.

Im Anschluss an den Vortrag öffnete Dieter Allenbacher, Geschäftsführer der Firma Dieter Allenbacher, die Türen der BHKW-Heizzentrale des Hotels. Das Waldhotel Felschbachhof zeichnet sich besonders durch seinen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen aus. So werden im Restaurant des Hotels hauptsächlich regionale und Produkte aus eigenem Anbau verwendet. Ebenfalls achten die Hotelbetreiber auf einen sorgsamen Umgang mit Energie und Ressourcen. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2011 und 2012 auch zwei BHKWs mit einer Leistung von jeweils 4,7 kWel zur Strom- und Wärmeerzeugung installiert. Weiterhin besitzt das Hotel ein Elektroauto für den umweltfreundlichen Transfer. Es ist schön von Projekten zu hören, die gut funktionieren, so das Fazit von Christoph Gelhard vom Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen.

Das nächste Treffen des Erfahrungskreises findet am 26. März 2019 statt. Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Tagesordnungspunkte werden wichtige Themen wie beispielsweise Meldefristen und –pflichten, Contracting oder Vermarktung des erzeugten KWK-Stroms beinhalten.