Zweiter Statusbericht betrachtet Energiewende im Land

Im neuen Statusbericht werden Entwicklungen zur Energiewende in Rheinland-Pfalz beschrieben.

Am Montag hat im polnischen Katowice die 24. UN-Klimaschutzkonferenz begonnen. Dort wird nach Lösungen gesucht, wie die im Pariser Klimaabkommen beschlossene Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzt und der Klimawandel aufgehalten werden kann. Unbestritten ist heute, dass, auch wenn Entscheidungen zum Klimaschutz meist auf nationaler oder internationaler Ebene getroffen werden, Städte, Kreise und Gemeinden einen wesentlichen Beitrag leisten müssen, damit die Klimaziele überhaupt erreichbar sind.

Der zweite Statusbericht der Energieagentur Rheinland-Pfalz, der nun vorliegt, informiert über den Stand und die Fortschritte der Energiewende im Land - dargestellt auch anhand der Situation in den einzelnen Landkreisen, Städten und Verbandsgemeinden. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2016, den zum Zeitpunkt der Erabeitung des Statusberichts aktuellsten Zahlen. Sie werden durch Praxisbeispiele, Interviews mit Akteuren und Hintergrundberichte ergänzt. So waren z. B. 2016 allein in der Planungsregion Trier und Mittelrhein-Westerwald bereits 41 Konzepte zur energetischen Quartierssanierung in Erarbeitung. Im Verkehrssektor hingegen wird deutlich, dass noch Handlungsbedarf besteht: 2016 waren weniger als vier von 1.000 zugelassenen Pkw Elektro- oder Hybridautos.

Wie Kommunen in Rheinland-Pfalz sich aktiv und engagiert für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen und in welchen Themenfeldern es Fortschritte, Stillstand und Handlungsbedarf gibt, das alles findet der Leser im neuen Statusbericht der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die Statusberichte, die alle zwei Jahre erscheinen, ergänzen das bestehende Online-Portal "Energieatlas", in dem Kommunen, Unternehmen, Bürgergenossenschaften, Verbände und Bürger Daten zu Strom, Wärme, Mobilität und kommunalen Klimaschutzaktivitäten abrufen können.

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