30.06.2015

Zum 1. Juli neue Förderstandards für KfW-Programme

Zum 1. Juli 2015 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Reihe von Änderungen an den Förderstandards für Wohn- und Nichtwohngebäude angekündigt: Im „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ fördert sie mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen von bis zu 17,5 Prozent sowohl die Sanierung als auch den Neubau gewerblicher Nichtwohngebäude zum KfW-Energieeffizienzhaus. Darüber hinaus finanziert sie Einzelmaßnahmen bei der Sanierung, wie beispielsweise die Dämmung von Dach und Wänden, den Austausch von Fenstern sowie die Optimierung der Heizungsanlage und der Beleuchtung. Darüber hinaus überarbeitet die Kreditanstalt die bestehenden Förderprogramme für kommunale und soziale Nichtwohngebäude. Diese werden ab 1. Oktober 2015 um eine Neubauförderung ergänzt, wobei bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten finanziert werden. Neben günstigen Zinsen gewährt die KfW auch Tilgungszuschüsse nach der Devise: Je besser die Energieeffizienz, desto besser die Förderung.

Ab dem 1. August 2015 erhöht die KfW bei Wohngebäuden den Förderkreditbetrag für das Programm „Energieeffizient Sanieren“ auf 100.000 Euro. Außerdem öffnet die KfW das Programm „Energieeffizient Sanieren“ für Gebäude, die vor dem 1. Februar 2002 errichtet wurden. Bislang waren Häuser nur förderfähig, für die vor dem 1. Januar 1995 der Bauantrag gestellt wurde. Außerdem können Bauherren ab 1. August 2015 über das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen  ̶  wie zum Beispiel die Dämmung des Dachs oder der Außenfassade, den Austausch von Fenstern sowie die Optimierung der Heizungsanlage  ̶  auch Tilgungszuschüsse erhalten.