31.10.2013

Zukunftsforum diskutiert neue Herausforderungen der Energiewende in den Regionen Westerwald, Eifel und Hunsrück

Energieversorgung-Mittelrhein GmbH (EVM), Gasversorgung Westerwald GmbH (GVW) und Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-Aktiengesellschaft (KEVAG) veranstalteten am 28. Oktober 2013 das Dritte Zukunftsforum. In diesem Jahr fand das Forum unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Innenministers Roger Lewentz in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt. Die rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vorrangig Vertreter aus der Kommunalpolitik, erwartete ein hochkarätig besetztes Podium: Neben Professor Timo Leukefeld (Experte für Energieautarkie), Dr. Holger Krawinkel (Verbraucherzentrale Bundesverband) und Manfred Sattler (Präsident IHK-Koblenz und Bürgermeister der Ortsgemeinde Wassenach) folgte auch der ehemalige Bundesumweltminister, Professor Dr. Klaus Töpfer, der Einladung nach Koblenz.

„Die Mechanismen sind heute zum Teil kontraproduktiv und treiben die Verbraucherpreise in Form von höheren Umlagen unnötig nach oben. Das darf nicht sein!“, betonte Klaus Töpfer und verwies auf die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für ein Gelingen der Energiewende. Timo Leukefeld empfahl den Wärmesektor stärker zu berücksichtigen und die Energiewende nicht nur auf das Thema Strom zu beschränken. Währen Holger Krawinkel einen Masterplan der Bundesregierung anmahnte und Fairness bei der Kostenverteilung forderte.

Die Energiewende könne nur gemeinsam gelingen. Für die konkrete Umsetzung halten die Akteure einen engen Schulterschluss von Kommunen und Versorgern für ein entscheidendes Erfolgskriterium. „Aus Partnern werden Miteigentümer“, fasste Josef Rönz als Vorsitzender der EVM-Geschäftsführung die Entwicklung zusammen.

Einmal im Jahr werden durch das Zukunftsforum Themen rund um Energie, Klima und Umwelt aufbereitet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Zukunftsforums.