„Zickige“ ZOE bei der Autoschau in Daun

Erklärungen vor der Probefahrt; Foto: Energieagentur Rheinlanf-Pfalz

Manchmal klappt die Kommunikation nicht auf Anhieb. Die Rede ist von derjenigen zwischen Ladesäule und Elektroauto für den Ladevorgang.
Die ZOE der Energieagentur Rheinland-Pfalz konnte zunächst an der eigens von innogy bereitgestellten Ladesäule nicht geladen werden. Es sei bekannt, dass die ZOE sich da manchmal „zickig“ anstellt, so Dr. Peter Götting, Projektleiter der Lotsenstelle für alternative Antriebe der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Gut, dass Peter Götting die eigene Wallbox mitgebracht hatte. So aufgeladen waren dann die angekündigten Probefahrten möglich.

„Wenn ich beim Arbeitgeber „tanken“  könnte, würde ich mir tatsächlich ein Elektroauto anschaffen“ so einer der Besucher, der nach der Probefahrt  vom elektrischen Fahren begeistert war. "Es macht wirklich Spaß mit einem Elektroauto zu fahren" - das war die einhellige Meinung der Probefahrer. Ernsthafte Überlegungen als Zweitwagen, der aus beruflichen Gründen notwendig ist, ein Elektrofahrzeug anzuschaffen, war  ebenfalls ein Fazit.
Dabei spielen auch günstige Wartungs- und Unterhaltungskosten eine Rolle. Langfristig könne er sich vorstellen, mit dem Strom vom eigenen Dach auch ein Elektroauto zu betanken, so ein anderer Besucher.
Alltagstauglich ist die Elektromobilität auf jeden Fall, denn die meisten Fahrten liegen bei unter 100 Kilometern. Das schaffen die gängigen Modelle locker mit einer Batterieladung.

Übrigens: die Kommunikationsprobleme haben sich nach einiger Zeit von selbst gelöst und der Strom zwischen Ladesäule und Fahrzeug ist geflossen.

private Wallbox; Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz