Wärmewendekongress 2019: Erfolgreiche Umsetzung der Wärmewende vor Ort

Wärmewendekongress in Trier

Wärmewendekongress in Trier; Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) stellte beim Wärmewendekongress am 7. Februar 2019 in Trier die Wärmestudie für die Region Eifel und Trier vor. Ministerin Ulrike Höfken betonte die Notwendigkeit für eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema Wärme. Die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern und der fortschreitende Klimawandel sind nur zwei von vielen Gründen.
Neben regionalen Potenzialen zur Versorgung spielt für die zukünftige Wärmeversorgung insbesondere der Gebäudebestand eine entscheidende Rolle: Bundesweit wurden 70 % des Gebäudebestands vor Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (1979) errichtet. Entsprechend hoch sind die Heizwärmebedarfe im Bestand. Durch eine deutlich höhere Sanierungsquote als bislang ließen sich die Wärmebedarfe merklich absenken.

Hintergrundinformationen zur Wärmestudie und Maßnahmen zur praktischen Umsetzung waren Gegenstand von insgesamt sieben weiteren Vorträgen. Das Spektrum reichte von einer integrierten Wärmeversorgung im Energie-Technik-Park Trier und ein Neubauvorhaben der Handwerkskammer bis zu Nahwärmenetzen. Die Vorstellung von Ergebnissen aus Initialberatungen, Quartierskonzepten und ehrenamtlichen Klimaschutzpatenschaften zeigte erfolgreiche Methoden zum Anstoßen und Umsetzen von Projekten auf.

Weitere Angebote der Wärmeinitiative Rheinland-Pfalz