Video zum STADTRADELN: Mitmachen lohnt sich

Fahrradfahren in der Natur

Beim STADTRADELN erreichen Kommunen ihre Bürger zum Thema Mobilitätswende. Den Link zum Video finden Sie am Ende der aktuellen Meldung.

Endlich kommt der Frühling! Und mit ihm angenehme Radfahr-Temperaturen und Zeitraum, in dem der STADTRADELN-Wettbewerb 2021 startet – die Fahrradkampagne des Klima-Bündnis. Am Mittwoch, den 10. März, startet die Registrierung von Kommunen für das STADTRADELN 2021. Im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September 2021 Kommunen jeweils einen eigenen dreiwöchigen Aktionszeitraum definieren und möglichst viele Bürger, aber auch SchülerInnen oder Arbeitnehmer motivieren, in einem Team für mehr Klimaschutz möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und ihre gefahrenen Kilometer online einzutragen. Die Teilnahmegebühren der Kommunen übernimmt das Umweltministerium auch dieses Jahr wieder.

Wir erinnern uns an die vielen Rekorde, die in den rheinland-pfälzischen Kommunen beim STADTRADELN 2020 gebrochen wurden. Im Jahr 2019 radelte sich der Landkreis Bad Dürkheim sogar in die bundesweite STADTRADELN Hall of Fame als fahrradaktivstes Kommunalparlament in der Kategorie „100.000 – 499.999 Einwohner“.

Für begleitende Aktionen während der dreiwöchigen STADTRADELN-Kampagne zu Themen rund um die Energiewende steht den Kommunen die Energieagentur Rheinland-Pfalz als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Zur Einstimmung auf das diesjährige STADTRADELN hat die Landesenergieagentur ein Video auf ihrem youtube-Kanal veröffentlicht.

Radeln für die eigene Gesundheit

An der STADTRADELN-Kampagne und am Wettbewerb teilzunehmen lohnt sich nicht nur für das Klima. Statistisch gesehen schlägt das Rad auf kurzen Strecken andere Verkehrsmittel zum Beispiel auch in puncto Schnelligkeit. Radfahren spart nicht nur Zeit, sondern fördert durch die Bewegung an der frischen Luft auch den Abbau von Stress. Damit beugen Radfahrer vielen Zivilisationskrankheiten, die auch durch Bewegungsmangel entstehen, vor. Gerade in Zeiten, in denen Menschen in ihren Freizeitaktivitäten eingeschränkt sind, fördert das Radfahren die Lebensqualität.

Radeln für das Klima

Mit ihrer Teilnahme an STADTRADELN bekennen sich teilnehmende Kommunen gemeinsam mit ihren Bürgern zum Radverkehr. Und setzen damit wieder ein starkes Zeichen für den kommunalen Klimaschutz. Denn das Radfahren ist ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende. Rund 30 Prozent der Autofahrten lassen sich durch Radverkehr ersetzen.

Den Radverkehr zu stärken, bedeutet für Kommunen, dass sie ihre Bürger an der Mobilitätswende beteiligen können. Dabei ist wichtig, dass Kommunen der klimafreundlichen Zweirad-Mobilität mehr Raum geben. Dazu können Sie für ihre Bürger mehr Radwege für ein sicheres und klimafreundliches Vorankommen zur Verfügung stellen oder Stellplätze mit Ladestationen für Pedelecs und Lastenräder. Wenn viele STADTRADELN-Teilnehmer mittels der STADTRADELN-App der Erfassung ihrer zurückgelegten Radwege zustimmen, kann das zudem als eine gute Grundlage für weitere kommunale Infrastrukturmaßnahmen herangezogen werden.

Der Bund stellt aktuell eine Vielfalt an Fördermitteln zur Verfügung. Durch das Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung profitieren Akteure bei den Förderaufrufen „Klimaschutz durch Radverkehr“ und „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ von erhöhten Förderquoten und reduzierten Eigenanteilen.

Weitere Potenziale für Kommunen im Handlungsfeld „Mobilität und Verkehr“ fasst die Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz der Energieagentur Rheinland-Pfalz zusammen.

Anmeldung und Video zum STADTRADELN

Die Registrierung für das STADTRADELN können Kommunen ab dem 10. März 2021 über die Webseite von STADTRADELN vornehmen.

Zum Video der Energieagentur Rheinland-Pfalz über Radfahren und STADTRADELN