Verbandsgemeinde Freinsheim erhält erstes Elektroauto für den kommunalen Fuhrpark

Beigeordnete Silvia Schmitz-Görtler und Bürgermeister Jürgen Oberholz (rechts) nehmen den Schlüssel für den E-Smart entgegen

Die Verbandsgemeinde Freinsheim fährt elektrisch: Ein Elektro-Smart ersetzt im kommunalen Dienstwagen-Fuhrpark, der aus sieben PKW besteht, ab sofort einen Verbrenner. Bürgermeister Jürgen Oberholz und Beigeordnete Silvia Schmitz-Görtler nahmen heute das erste elektrisch betriebene Fahrzeug für die VG entgegen. "Nach und nach wollen wir alle Fahrzeuge auf Elektroautos umstellen", so Oberholz. Die Verbandsgemeinde hat bereits einige eigene Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Verwaltungsgebäuden und stelle also auch erneuerbaren Strom her. Weitere Möglichkeiten, etwa auf den Kindertagesstätten Stromerzeugungsanlagen zu installieren, prüfe die Gemeinde. "Wirtschaftlich ist das sehr sinnvoll, das haben uns Experten im Klimaschutzbeirat aufgezeigt und vorgerechnet", betonte Schmitz-Görtler. Bilanziell werde so der Strom, den man für den Betrieb des neuen Elektroautos benötige, also selbst erzeugt.

Öffentliche Lademöglichkeiten in der Verbandsgemeinde bestehen derzeit bereits in Freinsheim am Raiffeisenplatz sowie in Kallstadt. Weitere Ladestationen sind konkret in Weisenheim am Berg und in Dackenheim am Golfplatz geplant, bis Ende des Jahres sollen sie eingeweiht werden.

Der Elektro-Smart verfügt über ca. 130 Kilometer Reichweite. "Fast alle unsere Dienstfahrten sind damit machbar", so Oberholz. Der E-Smart sei an einem Ladepunkt mit 22 Kilowatt Leistung innerhalb einer Stunde vollladbar, bei 11 Kilowatt innerhalb von zwei Stunden, so der Hersteller.