25.08.2017

Unternehmen: Förderung für Maßnahmen zur Abwärmevermeidung und -nutzung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die KfW erweitern das Förderangebot für Vorhaben zur Abwärmevermeidung und Abwärmenutzung um eine Zuschussvariante.

Alternativ zu den Krediten und Tilgungszuschüssen aus dem „KfW-Energieeffizienzprogramm Abwärme (Programmnummer 294)“ werden ab dem 1. September 2017 Investitionszuschüsse aus dem neuen „KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme – Investitionszuschuss (Programmnummer 494)“ vergeben.

Gefördert werden:
-    Maßnahmen zur innerbetrieblichen Vermeidung und Nutzung von Abwärme
-    Maßnahmen zur außerbetrieblichen Nutzung von Abwärme
-    Verstromung von Abwärme (z.B. ORC-Technologie sofern nicht EEG-relevant)  
-    Abwärmekonzept sowie Umsetzungsbegleitung und Controlling

Fördervoraussetzung ist ein von einem Sachverständigen erstelltes Abwärmekonzept.

Im Regelfall erfolgt die Förderung in Form eines Zuschusses von bis zu 30 Prozent (für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Nutzung von Abwärme von bis zu 40 Prozent). Die genaue Höhe des Investitionszuschusses ist abhängig von der beihilferechtlichen Regelung (Art. 38 AGVO bzw. Art. 46 AGVO oder De-minimis).
Antragsberechtigt sind Unternehmen, kommunale Unternehmen und Freiberufler sowie Unternehmen, die Contracting-Dienstleistungen anbieten.

Eine Kombination des Investitionszuschusses mit dem Krediten und Tilgungszuschüssen aus dem KfW-Programm 294 ist nicht möglich. Ansonsten sind bei einer Kumulierung die beihilferechtlichen Vorgaben einzuhalten.

Infos im Initiates file downloadMerkblatt der KfW oder ab dem 1. September 2017 unter Opens external link in new windowwww.kfw.de/494